Titel: I. W. King's elektrische Bogenlampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 276/Miszelle 6 (S. 478)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj276/mi276mi10_6

I. W. King's elektrische Bogenlampe.

Das Eigenthümliche in der unter Nr. 3968 vom 28. Mai 1889 in England für I. W. King in London patentirten Bogenlampe liegt darin, daſs das Vorschieben der Kohle nach oben oder nach unten durch eine Reihe von leichten Schlägen bewirkt wird, welche ein beweglicher Kern in einem mit einem geeigneten Selbstunterbrecher ausgerüsteten Solenoid gegen einen festen Kern desselben ausübt. Bei der einen Anordnung z.B. wird der bewegliche Kern des in einem Nebenschlusse zum Hauptstrome liegenden Solenoids durch eine Feder nach oben gezogen und legt dabei zwei den Stromweg durch das Solenoid schlieſsende Contactfedern aneinander; wird der Lichtbogen zu lang, und deshalb der Strom im Solenoid kräftig genug, so zieht dasselbe den Kern nach unten, so daſs er gegen einen in der Solenoidröhre festliegenden Kern schlägt und dadurch die den Kohlenhalter tragende Röhre zu einer kleinen Verschiebung veranlaſst; zufolge der an den Contactfedern eintretenden Strom-Unterbrechung läſst aber der feste Kern den beweglichen gleich wieder los und das Spiel wiederholt sich nach Bedarf.

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