Titel: Tintenfaſs mit schraubenförmig gewundenem Boden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 276/Miszelle 2 (S. 574)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj276/mi276mi12_2

Tintenfaſs mit schraubenförmig gewundenem Boden.

Mehrfach sind Vorrichtungen patentirt worden, welche bezwecken, das verschieden tiefe Eintauchen der Feder in das Tintenfaſs zu verhindern. Eine uns vorliegende hübsche Ausführungsform von Sönnecken in Bonn zeigt einen schraubenförmig gewundenen Boden, über welchem ein Deckel, dessen Eintauchtrichter excentrisch angebracht wurde, sich drehen läſst. Die nebenstehende Figur zeigt die mit „Hoch“ bezeichnete Lage bei höchstem Stande der Tinte nach frischer Füllung. Bei abnehmendem Stande wird der Deckel in der Bewegungsrichtung eines Uhrzeigers gedreht, so daſs sich die Eintauchung der Feder stets regeln läſst. Eine Querwand dient zum Begrenzen des Drehens. Der Trichter ist mit Metalldeckel versehen. Ob die Annehmlichkeit der Regulirung der Eintauchtiefe die Nachtheile des den gebräuchlichen Tintenfässern gegenüber weniger dichten Abschlusses gegen die Luft ausgleichen wird, vermögen wir noch nicht zu beurtheilen.

Textabbildung Bd. 276, S. 574
Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: