Titel: Schneller und scharfer Nachweis von Zinn in Mineralien.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 277/Miszelle 4 (S. 528)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj277/mi277mi11_4

Schneller und scharfer Nachweis von Zinn in Mineralien.

Alexander Johnstone (The Chemical News, 1889 Bd. 60 S. 271) schlägt vor das fein gepulverte Mineral in bekannter Weise vor dem Löthrohr auf Kohle mit kohlensaurem Natron-Kali, wenn nöthig unter Zusatz von Cyankalium oder Borax aufzuschlieſsen, dann die Schmelze in einem Porzellanmörser zu zerreiben und abzuschlemmen, wobei am Pistill und Mörser metallisch glänzende Striche zurückbleiben. Um zu entscheiden, ob dieselben von Zinn herrühren, werden dieselben in wenigen Tropfen kochender concentrirter Salzsäure gelöst und dann im Mörser ein Tropfen Goldchloridlösung zugefügt, während man das Pistill der Einwirkung von Schwefelwasserstoff aussetzt. Bei Gegenwart von Zinn entsteht dann im Mörser der bekannte Goldpurpur, am Pistill das dunkelbraune Zinnsulfid.

W. M.

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