Titel: Die Papiermaschine und die beim Arbeiten mit derselben zu beachtenden Punkte.
Autor: Muth, E.
Fundstelle: 1891, Band 281 (S. 180–185)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj281/ar281066

Die Papiermaschine und die beim Arbeiten mit derselben zu beachtenden Punkte.

Von Dr. E. Muth.

(Schluss des Berichtes S. 160 d. Bd.)

Die zum Trocknen des Papiers benutzten Cylinder sind meistens mit Trockenfilzen umgeben und besteht deren Zweck darin, da die Papierbahn zwischen diesem und dem Cylinder geht, die Papierbahn fest an den Cylinder zu drücken, damit diese gleichmässig trocknet; auch wird zu rasche Trocknung durch den Filz verhindert. Wie bei den Nassfilzen erhalten auch die Trockenfilze Leit- und Spannwalzen, so dass diese Filze gerade laufen und nicht durch die Stuhlung der Maschine an den Seiten durchgeschliffen werden, wodurch neben Beschädigung des Filzes äusserst lästiges Fasern entsteht. Die ersten Trockenfilze wurden aus Wolle angefertigt, was dieselben sehr vertheuert, da diese Filze sehr dick und stark genommen werden müssen.

Es ist gelungen, dieselben jetzt aus Baumwolle zu fertigen, in nahezu der gleichen Haltbarkeit wie aus Wolle. Nur muss dabei beachtet werden, dass Baumwollfilze beim Gebrauche kürzer werden, weshalb sie auch beim Abstellen oder Aufhören gespannt bleiben müssen, während Wollfilze sich verlängern und, um dieses zu verhindern, nach dem Abstellen auch lose gemacht werden. Baumwollfilze geben die Feuchtigkeit durch den Filztrockner besser ab als Wollfilze, man hat deshalb weit weniger die gelben Filzflecken im Papier zu befürchten. Die Gefahr, dass der Filz verbrennt, ist bei den Baumwollfilzen weit geringer als bei den Wollfilzen. Nichtsdestoweniger sollten nach beendigter Arbeit die Trockenfilze mit den Cylindern noch eine Zeitlang leer gehen, wenn der Dampf abgestellt ist. Hierdurch werden die Filze getrocknet und die Gefahr, dass durch die heissen Cylinder der Filz verbrennt, ist beseitigt.

Bei richtiger Beachtung dieser Vorsicht, halten die Filze noch einmal so lange. Ein umsichtiger Maschinenführer stellt sogar bei jeder Unterbrechung der Arbeit, wenn keine Papierbahn zwischen Cylinder und Filz läuft, den Dampf ab, um Verbrennen des Filzes zu verhindern. Damit die Filze mehr Feuchtigkeit aufnehmen; oder damit sie diese wieder rascher abgeben, ist der Vorschlag gemacht, mittels Locheisen in den Filz Löcher zu schlagen, welche, um das Ausfransen zu verhindern, vernäht werden. Die Papierbahn wird hierbei angedrückt und durch die Löcher entweicht der Dampf besser. Ob sich diese Einrichtung bewährt, ist abzuwarten. Für Nassfilze liess sich die Baumwolle bisher noch nicht verwenden.

Damit das Papier gewendet wird, d.h. die vorher auf dem Cylinder liegende Seite gegen den Filz zu liegen kommt, sind die Trockencylinder über einander gelagert; es entsteht dadurch beim Einführen des Papieres auf den oberen Cylinder die Gefahr, dass die Hand durch den Filz unter den Cylinder gezogen wird. Um diese Gefahr zu beseitigen, liegt vor der Einfuhrstelle eine im Lager verschiebbare kleine Walze; auf diese wird die einzuführende Papierbahn gelegt, so dass das Wälzchen das Einführen in die gefährliche Stelle besorgt und verhindert, dass die Finger erfasst werden. Ausser der genannten Vorrichtung bestehen noch ähnliche Vorrichtungen für den |181| gleichen Zweck, worunter sich diejenige von Commercienrath Rostozky besonders auszeichnet.

Für die Ueberleitung der Papierbahn auf die Trockencylinder dienen für gewöhnlich mit Kupfer überzogene eiserne Rohre, an deren Enden Stahlzapfen eingelassen sind. Diese Walzen führen den Namen Papierleitwalzen.

Um das Aufliegen der feuchten Papierbahn auf einer durchbrochenen Walze zu ermöglichen, wodurch die Papierbahn trocknen kann, wurde durch Füllner in Warmbronn die Papierleitwalze aus einem mit Latten gebildeten Cylinder von 12 bis 15 cm Durchmesser hergestellt. Die Auflage der Papierbahn ist durch den Zwischenraum der Latten frei, das Innere des Cylinders ist hohl, so dass die Feuchtigkeit überall entweichen kann, und das Papier wird etwas vorgetrocknet.

Da die Spannung, mit welcher das Papier geführt wird, von grossem Einflüsse auf dessen Festigkeit ist, so erhalten die Papierleitwalzen fast allgemein Federlager. Hierdurch werden ausserdem Falten verhindert, wenn die Papierbahn sich ungleich zusammenzieht. Die Differenzen in der Spannung werden hierdurch so lange ausgeglichen, bis der Maschinenführer Zeit gefunden hat, die Züge zu regeln. Diese Federlager bilden nur einen vorübergehenden Nothbehelf dagegen, dass das Papier nicht stärker als nöthig in die Länge gezogen wird. Bei den älteren Maschinen musste die Papierbahn die Filzleitwalzen mitnehmen; es bot sich derselben hierdurch ein Widerstand, durch welchen sie in die Länge gezogen wurde. Um diesen Widerstand aufzuheben, erhalten bei den neueren Maschinen alle Filzleitwalzen ihren eigenen Antrieb, sei es durch Frictionsscheiben oder durch Riemen. Der Antrieb geschieht von den Nasspressen oder den Trockencylindern aus, die Leitwalzen nehmen die Papierbahn mit und jede unnöthige Spannung der Papierbahn wird verhindert.

Druckpapiere werden vielfach mit Maschinenglätte verlangt, und hierfür entspricht das früher im Gebrauche gewesene Glättwerk der Papiermaschine nicht. Es werden deshalb für diesen Zweck auf dem letzten oder vorletzten Cylinder, solange die Papierbahn noch feucht ist, Feuchtglättwalzen direct auf den Trockencylinder gelegt, und die Pressung geschieht durch eine Schraubenpresse. Die hierfür verwendeten Walzen sind meistens Hartgusswalzen, doch wurde für den gleichen Zweck auch die beschriebene Filzwickelwalze benutzt, welche Papier von angenehmer Glätte lieferte; nur muss dafür gesorgt werden, dass diese Walze niemals auf dem Cylinder längere Zeit läuft, wenn die Papierbahn nicht durchgeht. Durch Hochnehmen der Walzen kann man dieses leicht verhindern. Bei dicken Papieren, welche sehr heissen Cylinder erfordern, ist die Einrichtung vorhanden, dass die Walze durch eine im Wasser laufende Kupferwalze angefeuchtet wird. Vielfach sind ein oder zwei Glättwerke zwischen den Trockencylindern angebracht; hier laufen zwei Hartgusswalzen, welche dicht auf einander geschliffen sind, über einander und durch diese wird das Papier geführt. Die Pressung geschieht auch hier nur mit Spindelschraube. Die auf den Cylindern liegenden Feuchtpressen haben neben dem Glätten des Papiers den Zweck, den Zug der Papierbahn etwas zu regeln und Faltenbildung beim Einführen in den Trockencylinder oder in das letzte Glättwerk zu verhindern. Auf den Trockencylindern liegende Schaber sind besonders an den Cylindern nöthig, auf welche das Papier zuerst geführt wird. Wenn stark geleimtes Papier mit viel Stärkemehl und Erde gearbeitet wird, setzt sich auf den Cylinder nach wenigen Tagen eine dichte und feste Schicht an. War kein Schaber angebracht, so bildete sich hierdurch auf dem Cylinder ein sehr schlechter Wärmeleiter und das Papier trocknete schwerer. Der Cylinder war so erwärmt, dass man die Hand auf die Lauffläche längere Zeit halten konnte ohne Beschwerden zu empfinden, was am Kopfe des Cylinders nicht der Fall war. Um den Cylinder zu reinigen, wurde er mit einem alten Maschinensieb abgerieben, eine Arbeit, die ziemlich umständlich war, und erst nachdem der Schaber angelegt wurde, liess sich der Ansatz nach und nach entfernen.

Nachdem die Papierbahn das Glättwerk verlassen hat, findet man ab und zu, dass dieselbe über einen kupfernen Cylinder geführt wird, der, wie angegeben wird, zum Abkühlen des Papiers dient, oder zur Abnahme der Elektricität für den Längsschneider. Bei dünnen Papieren, welche sich, wenn sie viel Elektricität haben, gerne um den Wellbaum der Tellermesser wickeln, mag das Vorhandensein dieses Metallcylinders etwas nützen, für mittlere und starke dagegen dürfte er wenig Vortheil bieten. Bei sehr dünnen Papieren ist es auch von Werth, dass der Längsschneider seitlich etwas verschiebbar ist, damit, wenn die Abschnitte auf der einen Seite zu breit werden, während die Messer auf der anderen rupfen, sich dieser Misstand während des Ganges ändern lässt. Dieses ist möglich, wenn der Längsschneider auf einem Schlitten ruht, der sich durch Drehen an einem Handrade vorwärts und rückwärts bewegen lässt. Scharfer Schnitt des Längsschneiders soll dann erzielt werden, wenn nur ein Wellbaum mit den darauf befindlichen Messern eigenen Antrieb erhält, während die Bewegung des zweiten durch die Reibung der Messer geschieht. Hierdurch wird gleichmässige Geschwindigkeit beider an einander liegender Messer und damit auch schärferer Schnitt erzielt.

D) Die Roll- und Feuchtapparate.

Für das Glätten des Papiers ist es von grossem Interesse, dass das Papier den richtigen Grad von Feuchtigkeit hat, bei welchem es höchsten Glanz und Glätte annimmt ohne zerdrückt zu werden oder sich grau zu färben. Zu diesem Zwecke wird die Papierbahn über Dampf oder einen feinen Staubregen geführt, welche sich beide auf dem Papiere absetzen und, wenn dieses aufgerollt wird, nach dem Inneren verziehen, so dass das Papier gleich-massig mit Feuchtigkeit durchdrungen ist. Wenn diese Papierrollen bis zum Glätten einige Zeit lagern können, ist dieses gut zu erreichen; meistens müssen sie aber den andern Tag, wenn nicht den gleichen, geglättet werden. Es besteht deshalb eine ziemliche Zahl von Vorrichtungen, mit welchen bezweckt wird, das Papier gleichmässig zu durchfeuchten. Eine Gewichtsvermehrung hierdurch zu erhalten, ist nur scheinbar; es wäre dieses möglich bei Rotationsdruck, der sofort nach dem Befeuchten und aufgerollt zum Versandt kommt. Bei geleimtem Papier dagegen ist die Behandlung, bis das Papier fertig ist, eine so weitläufige, dass das Mehr an Wasser verdunstet und der Feuchtigkeitsgehalt unter normalen Verhältnissen bei geglättetem Papier 6 bis 8 Proc. ist. Ungeleimtes, ungeglättetes und mit viel Erde gearbeitetes Papier nimmt in feuchter Luft weit mehr Feuchtigkeit auf, gibt sie aber ebenso rasch |182| wieder ab. Das Papier mit einer genau angegebenen Menge Wasser zu befeuchten, ist nicht möglich, da diese abhängig ist von der Stärke des Papiers, sowie von der Zusammensetzung desselben. Dicke Papiere müssen auf beiden Seiten mit dem Feuchtapparate angefeuchtet werden, ebenso solche, die mit viel Sulfitstoff gearbeitet sind. Bei gewöhnlichen Schreibpapieren dagegen (etwa 12 bis 13 k schwer R.-F.) genügt es, dieselben auf einer Seite zu befeuchten. Papiere, welche nach dem Verziehen etwa 9 bis 10 Proc. Feuchtigkeit haben, wovon sie 6 bis 8 Proc. beim Lagern in geschlossenen Packeten und an normalem Platze aufbewahrt behalten, lassen sich unter Anwendung des gewöhnlichen Druckes durch den Kalander glätten. Dieselben behalten den Glanz auch beim Lagern, gleichgültig ob die Luftfeuchtigkeit öfter wechselt und damit auch die des Papiers. Papiere dagegen, welche zu trocken geglättet werden, erfordern weit grösseren Druck bis die einzelnen Fasern fest und dicht an einander gepresst sind und die Oberfläche ein geschlossenes Ganzes bildet. An etwas feuchtem Orte aufbewahrt, verändern diese wieder ihr Aussehen, der Glanz verschwindet und die Oberfläche wird stumpf, die trockene Faser ist zu elastisch und bleibt nicht in der gepressten Lage.

Nachdem das Papier mit dem Längsschneider geschnitten und gefeuchtet ist, wurde es früher, als die Plattensatinage noch gebräuchlicher war, auf Haspel aufgerollt, mit der Hand abgeschnitten und dann mit der Schneidmaschine in das verlangte Format geschnitten. Oder das Papier lief über die mit der Maschine in Verbindung stehende Querschneidemaschine und hatte die verlangte Grösse. Seitdem jedoch das Glätten des Papiers meistens mit dem Kalander geschieht, werden beide Vorrichtungen nur noch vereinzelt angetroffen, weil das mit dem Längsschneider geschnittene Papier durch den Rollapparat aufgerollt wird. Fünf bis sechs eiserne Rollwellen liegen in dem Gestelle und jede einzelne dieser Wellen wird durch in einander greifende Zahnräder je nach Bedarf in Bewegung gebracht. Die Uebersetzung der Räder ist derart, dass die Geschwindigkeit der Bewegung der Rollwellen die gleiche wie diejenige der Maschine ist. Die beschriebene Einrichtung wird bei den neueren Maschinen dadurch verbessert, dass die Bewegung der Rollwellen jetzt allgemein mit Frictionsscheiben geschieht, wodurch nicht nur weniger Kraft nöthig ist, sondern auch das lärmende Geräusch der Zahnräder und die durch letztere häufig entstehenden Schmierflecken verhindert werden. Ein leichter Druck auf die Feder genügt, die betreffende Roll welle ein- oder auszurücken. Das Aufrollen des Papiers geschieht auf Holzrollen oder Hülsen, welche mit einem □-Loche versehen sind, so dass diese Rolle auf die Welle gezogen werden kann, ohne sich auf der Welle zu drehen. Von diesen Rollen wird Vorrath gehalten, so dass dieselben den gangbarsten Formaten in der Breite entsprechen. Um das Nettogewicht des gefertigten Papiers am genauesten zu ermitteln, sind diese Rollen am besten aus dem gleichen Holze und der gleichen Stärke anzufertigen, so dass das Gewicht der Rolle bei jeder einzelnen Länge auch immer das gleiche ist. Man hat also nur nöthig, das Gewicht der Holzrollen mit der gefertigten Anzahl Papierrollen zu multipliciren und von dem Gesammtgewichte abzuziehen. Um diese Hülsen vor dem Aufspringen zu schützen, da sie häufig aufgestossen werden, versieht man die beiden Kopfenden mit einem starken Stücke Schwarzblech, welches aufgeschraubt wird. Diese Vorrichtung hat ausserdem den Zweck, dass sich der ⃞-Kern durch längeren Gebrauch der Hülsen nicht ausrundet, wodurch sich die Hülse auf der Welle dreht und das Papier nicht mehr fest gerollt wird, so dass Falten entstehen.

Für die Druckpressen der Rotationsmaschinen ist endloses Papier nöthig, so dass das Papier in Rollen von bestimmter Länge geliefert werden muss, wodurch ein Rollapparat nöthig wird, welcher das Papier von den gewöhnlichen Rollen abrollt. Hier muss das Papier sehr straff aufgerollt werden, auch ist die Einrichtung derart, dass, wenn die Papierbahn abreisst, dieselbe während des Ganges möglichst schnell an einander geleimt wird. Es besteht eine Anzahl Vorrichtungen hierfür, deren Erklärung jedoch hier zu weit führen würde.

Der Antrieb der Papiermaschine besteht aus verschiedenen Theilen. Jeder der angegebenen Arbeitstheile hat seinen besonderen Antrieb, ausgehend von dem Hauptgetriebe der Dampfmaschine, wobei die Geschwindigkeit der Papiermaschine durch zu einander passende Wechselräder bestimmt wird; je nach Papiersorte und Stärke muss der Gang ein anderer werden. Durch diese Räder wird die Bewegung auf die Hauptwelle übertragen; auf dieser befinden sich conische Scheiben, welche durch Riemen mit einander verbunden werden. Auf diesen conischen Scheiben lassen sich die Riemen während des Ganges seitlich verschieben. Da durch das Verschieben der Umfang der Scheibe auf der Lauffläche des Riemens vergrössert oder verkleinert wird, so wirkt dieses auch auf die Geschwindigkeit des betreffenden Arbeitstheiles der Maschine, d.h. dem betreffenden Theil der Maschine wird mehr oder weniger die Papierbahn zugeführt, je nachdem dieselbe sich durch Trocknen zusammenzieht. Durch seitliches Verschieben der Riemen auf den conischen Scheiben werden die Züge der Papiermaschine geregelt, so dass die Papierbahn nicht straffer geführt wird als gerade nöthig ist, um das Laufen in Falten zu verhindern. Jede Führung des Papiers, wodurch dasselbe mehr als unbedingt erforderlich in die Länge gezogen wird, ist auf dessen Festigkeit wie auch Dehnungsfähigkeit von Nachtheil, das Papier verliert von beiden Eigenschaften.

Bei der grossen Anzahl von Kammrädern, Scheiben u.s.w., welche der Antrieb der Papiermaschine erfordert, ist es von höchstem Werthe, alle diese so zu umkleiden, dass die Verunglückung der Arbeiter sowohl während der Arbeit, als auch beim Schmieren so viel als möglich ausgeschlossen ist. Zu diesem Zwecke werden alle Räder u.s.w. mit Schutzdeckeln umgeben, auch sind alle Theile, bei denen der Arbeiter während des Ganges der Maschine zwischen durchgehen muss, mit Schutzgittern oder Schutzwänden zu versehen. Eine Maschine dieser Art, versehen mit allen Schutzvorrichtungen, mit Momentausrückung war von H. Füllner's Maschinenfabrik in Warmbronn auf der Deutschen Unfallverhütungs-Ausstellung in Berlin ausgestellt. Es enthielt dieselbe ausser der genannten Vorrichtung auch alle diejenigen Neuerungen, welche den Anforderungen der Jetztzeit entsprechen. Besagte Momentausrückung hat sich als praktisch und brauchbar bewährt, und wurde deshalb in verschiedenen Fabriken von dem Fabrikanten angelegt. Längs der Arbeitsseite der Maschine |183| lief in Mannshöhe eine Schnur; bei eintretendem Unfälle genügt ein kurzer Ruck an dieselbe, um die Dampfmaschine abzustellen, so dass die Papiermaschine in kürzester Zeit stillsteht. Bei den vielen Unfällen, welche beim Einführen des Papiers auf die Trockencylinder oder die Pressen entstehen können, dürfte die Vorrichtung sich empfehlen.

Was nun den Gang oder die Geschwindigkeit betrifft, mit welcher das Papier gearbeitet wird, so müssen diese verschieden sein, je nach der Stärke und Qualität des Papiers. 12 Pfd. R.-F. C IIIb z.B. lässt sich mit etwa 20 m in der Minute arbeiten, während der gewöhnliche Zeitungsdruck in der Minute 45 m, ja häufig noch mehr gibt. Der veränderte Gang wird, da der Gang der Betriebsmaschine nicht geändert werden darf, dadurch erhalten, dass Wechselräder aufgesetzt werden, deren verschiedener Umfang einen geänderten Gang ermöglichen. Meistens ist bei jeder Papiermaschine für vier bis fünf Geschwindigkeiten der Satz Wechselräder vorhanden, durch deren Benutzung in der Minute etwa 12 m bis 50 m Papier erhalten werden. Auch ist von jedem Satz die Geschwindigkeit bekannt, mit welcher die Papiermaschine läuft. Durch Rechnung lässt sich dieses auch finden, wenn bekannt ist die Tourenzahl, welche die Hauptwelle der Dampfmaschine macht, die Uebersetzung der beiden Antriebsräder, diejenige der Wechselräder, sowie der Umfang der unteren Nasspresswalze, durch welche der Antrieb der Maschine geschieht. Durch ein Beispiel mit Zahlen zeigt sich dieses am besten: Die Tourenzahl der Hauptwelle ist z.B. 84 in der Minute, die beiden Antriebsräder sind 29 und 100. Die Hauptwelle legt somit zurück oder 24,36 m. Bei den Wechselrädern ist der Mittelgang 50 : 50 aufgesteckt und der Durchmesser der unteren Nasspresswalze als Antrieb der Papiermaschine ist 285 mm. Durchmesser × π = Umfang oder 285 × 3,14 = 0,895 m Umfang. Die Geschwindigkeit der Papiermaschine ist also: Mittelgang × Umfang der unteren Presswalze × Umdrehung = Meter Papier in der Minute:

m Papier in der Minute,

oder wenn die Wechselräder aufgezogen sind 60 : 40 :

m in der Minute.

Auf die gleiche Art, wie der Gang der Papiermaschine sich ermitteln lässt, wird bei umgekehrter Rechnung auch die Grösse der nöthigen Wechselräder gefunden.

Jeder Theil der Papiermaschine erhält seinen gesonderten Antrieb, wodurch die Geschwindigkeit regulirt werden kann, so die Nasspartie, die Presse und die Trockenpartie. Letztere hat sogar zwei, häufig drei gesonderte Antriebe. Dadurch dass der sehr gedrängte Antrieb vorhanden ist, erfordert die Führung der Papiermaschine die grösste Umsicht. Der verschiedene Gang derselben ist deshalb nöthig, da sich die Fasern beim Trocknen des Papiers zusammenziehen. In Folge dessen zieht sich auch die Papierbahn an den einzelnen Theilen der Maschine ungleich zusammen, so dass diesem Zusammenziehen durch die Zufuhr von einer neuen Papierbahn entsprochen werden muss, will man nicht, dass bei zu wenig Zufuhr die Papierbahn reisst oder bei zu viel Zufuhr in Falten geht.

Durch Regeln der Züge wird dieses erreicht, und die Regelung dadurch ermöglicht, dass der Umfang der Riemenscheiben, welche die Antriebskraft übertragen, vergrössert oder verkleinert wird, deshalb die kegelförmigen Riemenscheiben. Die Art der Führung der Züge, ob zu straff oder lose, wird durch die Verlängerung der Papierbahn gefunden, welche dieselbe nach dem Laufe der Maschine erfährt. Hierzu eignet sich am besten der Muth'sche Zugregler. Mit diesem wird ein Maass von 500 mm auf die nasse Papierbahn auf dem Siebe aufgetragen und nach Verlassen des Trockners das Maass nachgemessen. Dasselbe war auf 530 mm verlängert, so dass in diesem Falle die Verlängerung 6 Proc. betrug. Durch wiederholtes Proben und Messen wurde ermittelt, wie gross die höchstzulässige Verlängerung der Papierbahn bei 25 m Arbeitsleistung in der Minute sein konnte, wenn nach dem jeweiligen Prüfungsergebnisse die Züge regulirt werden. Es fand sich, dass 500 mm Papierbahn bei richtig, d.h. nicht zu straff geführten Zügen auf 508 mm verlängert wurde, also nur um 2,8 Proc. Neben weit weniger Ausschuss, den es bei richtig geführten Zügen gibt, ist auch die Festigkeit dieses Papiers weit grösser. Zu diesem Zwecke wurden die verschiedenen Machungen mit dem Wendler'schen Festigkeitsprüfer untersucht; es zeigte sich, dass das auf 530 mm verlängerte Papier Durchschnittsfestigkeit von 5900 mm und Dehnung von 2,8 Proc., das auf 508 mm verlängerte Papier Durchschnittsfestigkeit von 6400 mm und Dehnung von 3,4 Proc. hatte, so dass also die Festigkeit zunahm um 500 mm und die Dehnung um 0,6 Proc. oder mit Worten: das aus dem gleichen Bottiche und dem gleichen Stoffe gearbeitete Papier gab, wenn ohne Zugregler gearbeitet, Normalpapier, welches der Classe CIVb zugetheilt wurde, war das Papier aber mit dem Zugregulator gearbeitet, ein solches, welches reichlich Classe CIIIb entsprach. Der Unterschied in der verschiedenen Festigkeit des Papiers kann nur bei dem gleichen Stoffe in der Verarbeitung desselben liegen. Wie weit Schüttelung mit veränderter Schüttellänge und Hublänge auf die Festigkeit von Einfluss ist, wurde festzustellen versucht, jedoch ohne nennenswerthe Resultate zu erhalten. Anders handelt es sich bei der sich frei tragenden Papierbahn, wie obige Resultate ergeben haben. An den Stellen, an welchen die Papierbahn, sei es auf dem Siebe oder dem Filze, aufliegt, ist die zu straffe Führung weniger von Einfluss; an den Uebergangsstellen aber, wenn die Papierbahn, sich frei tragend, vom Siebe auf den Nassfilz und Presse II oder auf den Trockner übergeführt wird, wird dieselbe um so mehr in die Länge gezogen, je straffer die Züge sind. In Verbindung damit steht auch die Abnahme des Papiers an Festigkeit. Durch die Trocknung der Fasern ziehen sich diese zusammen und übertragen die Kürzung auf die Papierbahn, dies ist der Grund, weshalb die einzelnen Theile der Maschine gesonderten Antrieb haben, denn je mehr sich die Papierbahn zusammenzieht, um so mehr muss zugeführt werden. Wenn es sich hierbei nur um das Zusammenziehen des Papiers bei der Trocknung handelte, so wäre nur nöthig, die durch Trocknung entstehende Kürzung durch Neuzufuhr auszugleichen, dadurch jedoch, dass die Papierbahn durch Vorwärtsbewegung in die Länge gezogen wird, ist die Führung complicirter. Es lässt sich nicht annehmen, dass hierdurch die beiden Gegensätze aufgehoben werden; das Streben der Maschinenführer muss dahin gehen, die Papierbahn so zu führen, dass jede unnütze |184| Spannung oder Verlängerung der Papierbahn aufgehoben wird und diese nur gerade so straff geführt wird, dass Faltenbildung verhindert ist. Es ist deshalb auch nöthig, dass die Papierleitwalzen den eigenen Antrieb erhalten und nicht, wie es bei den älteren Maschinen der Fall ist, dass diese von der Papierbahn mitgenommen werden müssen, wodurch die Papierbahn verlängert wird, was gleichbedeutend mit Verlust von Festigkeit des Papiers ist.

Ueber die Kraft, welche die Papiermaschine nöthig hat, herrschen verschiedene Ansichten, und bei Aufstellung der Betriebsmaschine wird dadurch sehr häufig gefehlt, dass die Betriebsmaschine weit schwächer als nöthig genommen wird, was sich später sehr unangenehm bemerkbar macht, indem die Papiermaschine zu langsam arbeitet. Die Herren Kern und Bock liessen in ihrer in Sakrau befindlichen Papierfabrik Versuche vornehmen, welche in der Papier-Zeitung veröffentlicht wurden. Hiernach hat eine Papiermaschine von 1670 mm Arbeitsbreite und 66,2 m Papier in der Minute nöthig; beim Leerlaufe 31,96 indic. , in der Arbeit 38,36.

Diese vertheilt sich auf

Kraftverbrauch
mittels Indicator
bestimmt
Dampfmaschinen mit zwei Rädern
Wellenleitung allein
Stoffbutte
Kron'sche Pumpe
Knotenfänger
Sieb
1 Stoffrührer
5,02
7,71
1,38
2,23
1,52
2,28
0,10
indic.











Siebschüttelung 0,54
6 Trockner
2 Filztrockner
6 feuchte Glätt-
walzen
Trocknung
Feuchtglätten
Pressen
Kalander
8,15
0,90
2,45
2,77






Schneide-, Feucht- und Rollapparat 1,10
1 Stoffänger 0,20
1 Filzwäsche 0,25
1 Ventilator 0,60
1 Speisepumpe 0,65
–––––––––––––––––
38,45 indic.

Wobei zu bemerken ist, dass gleichmässiger Gang der Maschine von grösstem Werthe ist.

Wird der Abdampf der Dampfmaschine zum Trocknen des Papiers mit benutzt, was bei den neueren Maschinen jetzt allgemein ist, so übt der Gegendruck, mit welchem dieser Dampf auf den Cylinderdampf wirkt, einen so starken Druck aus, dass die berechnete Arbeitskraft von 38,40 kaum ausreicht, und gut 4 bis 5 mehr genommen werden können.

Häufig findet man den ersten Trockencylinder ohne Filz, eine Einrichtung, die sich auch für bessere Papiere empfiehlt, ohne dass dieselben durch zu rasches Trocknen an Festigkeit oder Widerstandsfähigkeit des Leimes verlieren. Da dieser Cylinder den Dampf aus den dahinter liegenden Trockencylindern erhält, so dass derselbe weniger heiss ist, ist nicht zu befürchten, dass die feuchte Papierbahn überhitzt wird; die Hitze reicht aber aus, um die Papierbahn vorzuwärmen, der an der Cylinderfläche erzeugte Dampf kann ohne Trockenfilz das Papier besser durchdringen, so dass dasselbe gleichmässig vorgewärmt wird. Die nun folgenden Trockencylinder müssen jedoch mit Filzen versehen sein, um das zu rasche Trocknen des Papiers zu verhindern, indem der immer etwas feuchte Filz die an ihm anliegende Seite des Papiers feucht hält. Sodann aber presst der Filz die Papierbahn fest an den Trockencylinder, wodurch die zwischen Cylinder und Papierbahn befindliche Luft ausgepresst wird, sowie auch Falten und Unebenheiten verhindert werden. Dadurch dass der feuchte Filz an der oberen Seite des Papiers liegt, wird zugleich verhindert, dass die auf dem Cylinder liegende Seite des Papiers durch zu rasches Erhitzen zu viel Dampf gibt, welcher nicht rasch genug entweichen kann, sich zwischen Cylinder und Papierbahn ansammelt und diese beutelartig ausweitet, wodurch Beulen im Papier entstehen. Wenn diese Beulenbildung durch Dampf auf dem ersten Trockencylinder nicht zu befürchten ist, so ist doch das Einschliessen von Luft ein bekannter Misstand, welcher dadurch verhindert werden kann, wenn eine leichte Filzwalze die feuchte Papierbahn sofort nach dem Aufführen an den Trockencylinder drückt, so dass die eingeschlossene Luft eingepresst wird. Diese Filzwalze wird aus einer Holzwalze mit durchgehender Welle gebildet und mit einem Filzstreifen von einem abgearbeiteten Nassfilze umgeben. Durch die feuchte Papierbahn wird das Holz der Walze immer nass gehalten, so dass ein Aufreissen derselben oder Austrocknen nicht möglich wird, während die durchgehende Welle ein Lose werden der Zapfen verhindert. Eine derartige Walze war ohne weitere Reparatur als Auflegen neuer Filzstreifen länger als 3 Jahre im Gebrauche und hatte vor Kupfer- oder Metallwalzen den Vorzug der grösseren Leichtigkeit.

Die Lagerung der Trockencylinder und die damit zusammenhängende Führung des Papiers ist auf die Qualität des Papiers von grösstem Einflüsse, indem bei richtiger Handhabung Festigkeit und Dehnungsfähigkeit des Papiers bedeutend erhöht werden kann und die Leimsicherheit durch dieselbe hauptsächlich bedingt ist. Häufig findet man, dass die Papierbahn über drei oder noch mehr Trockencylinder geführt wird, und zwar so, dass die gleiche Seite derselben auf der geheizten Cylinderfläche anliegt, während die andere Seite mit dem feuchten Filze in Berührung bleibt. Wenn dieses Verfahren auch für einseitig geglättete Papiere angezeigt sein mag, da die an der glatten Cylinderfläche liegende Seite des Papiers sehr glatt und stark glänzend wird, wenn eine Glättwalze die feuchte Papierbahn noch ausserdem an den Trockencylinder presst; verbessert wird jedoch die Qualität des Papiers nicht dadurch, denn die auf dem heissen Cylinder liegende Seite der Papierbahn wird überhitzt, so dass die schwächeren Fasern dem Zusammenziehen des Papiers nicht folgen können und reissen, während die am Trockenfilze liegende Seite feucht bleibt, also ganz andere Beschaffenheit zeigt. Wird nun die Papierbahn zum Fertigtrocknen auch gewendet, d.h. die mit dem Filze in Berührung gewesene Seite der Papierbahn liegt jetzt auf dem Cylinder, so ist doch die ganze Behandlung eine ungleichmässige und das erhaltene Papier entspricht den gestellten Anforderungen nicht.

Die Beibehaltung dieser Art der Trocknung hat hauptsächlich darin ihren Grund, dass die Führung des Trockenfilzes eine einfachere ist, indem mehr Cylinder in einen Filz gelegt werden können, eine Arbeitsweise, welche mit den ersten Maschinen eingeführt wurde, weshalb auch immer noch daran festgehalten wird. Die Verbindung von nur zwei Trockencylindern lässt sich ebenso leicht durchführen, auch wenn dieselben über einander liegen, und nur ein Filztrockner wird in diesem Falle für die ersten zwei über einander liegenden Cylinder nöthig; die später folgenden Cylinder trocknen bei richtiger Anzahl der Cylinder |185| den Filz selbst, da derselbe Zeit hat, beim Rückwärtslaufen das aufgenommene Wasser abzugeben. Die Lagerung der Trockencylinder paarweise über einander hat für das Papier den grossen Vortheil, dass die Papierbahn gewendet wird, indem diejenige Seite, welche auf dem unteren Cylinder auf diesem anlag, beim Aufführen auf den oberen Cylinder nach oben, also an den Filz zu liegen kommt.

Bei dieser Anordnung der Trockencylinder wird erreicht, dass beide Seiten der Papierbahn gleichmässig getrocknet werden, so dass die Faser ihre Festigkeit und Elasticität behält und das Papier ausserdem den grössten Widerstand gegen das Eindringen der Tinte zeigt, d.h. die Leimfestigkeit wird die grösste werden. Häufig wird über Mangel dieser Eigenschaften geklagt und der Grund in allen erdenklichen Ursachen gesucht, während er durch Beachtung dieser Angabe sich ändern lässt. Bei älteren Maschinen lässt sich die angegebene Lagerung der Trockencylinder nicht so leicht und einfach durchführen, bei neueren Maschinen aber sollte das Hauptaugenmerk darauf gerichtet werden, dass beide Seiten des Papiers gleichmässig getrocknet werden.

Ausser der Langsiebmaschine findet die Cylindermaschine vielfache Verwendung. In ihrer Construction weicht dieselbe von der Langsiebmaschine dadurch ab, dass das Sieb Cylinderform hat, so dass der Stoff beim Heraustreten des Cylinders aus der Flüssigkeit auf dem Siebe sitzen bleibt, das Wasser durch die Siebmaschen abgibt, während die auf dem Cylinder liegende Walze die feuchte Masse ausdrückt und die Papierbahn vom Cylinder abgibt. Die Arbeit der Nasspartie ist vollständig verschieden von derjenigen der Langsiebmaschine, sowie auch meistens die Festigkeit des gefertigten Papiers weit geringer ist, indem die Schüttelung vollständig fehlt oder nur eine unbedeutende ist. Die Construction ist weit einfacher als die der Langsiebmaschine, deshalb auch leichter mit derselben zu arbeiten. Für Pappe werden diese Maschinen fast ausschliesslich verwendet, doch werden dieselben auch für die Fertigung von Strohpapier und schwächeren Papieren benutzt, und da die Abnahme der Papierbahn durch die Gautschwalze vom Cylinder geschieht, so dass diese eine selbsthätige ist, indem sie durch den auf der Gautschwalze liegenden Nassfilz weiter geführt wird, so lassen sich selbst die schwächsten Papiere auf derselben anfertigen. Neben der einfacheren Behandlung, da Schüttelung, Wasserstand auf dem Siebe, sowie die Sauger fehlen, nimmt die Cylindermaschine auch weit weniger Platz ein, da meistens nur eine Presse vorhanden ist. Betreffs der Behandlung des Papiers durch die Presse und die Trockencylinder gilt das bereits früher Gesagte. Vielfach haben die auf der Cylindermaschine gefertigten Papiere nur einseitige Glätte, da das Papier nicht gewendet wird, d.h. die auf dem Siebe liegende Seite der Papierbahn kommt auch auf die glatte Fläche der Trockencylinder zu liegen, an welche sie durch Presswalzen gedrückt wird, so dass diese Seite des Papiers hohen Glanz zeigt, während die andere rauh ist, ein Vorkommen, welches man besonders häufig bei Strohpapier findet.

Die Vorschriften über die Behandlung und über das Arbeiten mit der Papiermaschine, welche hier gegeben sind, enthalten die Hauptmomente, welche beachtet werden müssen, doch sind es nur wenige im Vergleiche gegen das, was einem umsichtigen Maschinenführer nöthig ist. Wenn auch ein solcher Maschinenführer alle die an dem Stoffe begangenen Fehler nicht ungeschehen machen kann, vieles wird er ausgleichen durch sorgfältiges Arbeiten. Ruhe und Besonnenheit sind Haupteigenschaften, welche von diesen Arbeitern verlangt werden, wodurch nicht nur ein tadelfreies Fabrikat erhalten wird, sondern die Maschine bleibt auch in besserem Zustande, Siebe und Filze werden gespart.

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