Titel: Le Chatelier's thermoelektrisches Pyrometer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1891, Band 281/Miszelle 2 (S. 72)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj281/mi281mi03_2

Le Chatelier's thermoelektrisches Pyrometer.

In der Revue industrielle, 1890 S. 494, hat R. Lucion unter Vorausschickung einiger Mittheilungen über andere Pyrometer und unter Hinweis auf das 1888 in Berlin erschienene Buch von C. H. Boltz: „Die Pyrometer“ darauf hingewiesen, dass Prof. Le Chateiter in Paris (vgl. 1891 280 23) schon 1887 vorgeschlagen habe, die Veränderung der thermo-elektromotorischen Kraft zur Messung höherer Temperaturen zu benutzen, und dass sein Pyrometer jetzt eine brauchbare Form besitze. Das Thermo-Element bilden einfach zwei Drähte von 1 mm Dicke und 1 m Länge, welche an dem einen Ende ohne eigentliche Löthung um einander geschlungen sind, während die anderen Enden mit einem aperiodischen Spiegelgalvanometer von Deprez-d'Arsonval verbunden sind. Bei dem geringen Widerstände des Elementes ist es ohne wesentlichen Einfluss, ob man 1 cm der Umschlingung oder eine grössere Länge der Drähte erhitzt. Fünf Secunden reichen hin, um den Drähten die Temperatur des Ofens oder der zu messenden Wärmequelle zu ertheilen. Bei Einführung des Pyrometers in einen Ofen führt man die Drähte durch in einer Eisenröhre steckende irdene Röhren, so dass nur die Umschlingung frei liegt.

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