Titel: Gülcher und Pintsch's Thermoelemente aus Hohlkörpern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1891, Band 281/Miszelle 1 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj281/mi281mi10_1

Gülcher und Pintsch's Thermoelemente aus Hohlkörpern.

Die Nutzleistung von Thermoelementen, bei welchen die Wärme unmittelbar in Elektricität umgewandelt wird, streben R. J. Gülcher und die Firma Julius Pintsch in Berlin nach ihrem D. R. P. Nr. 44146 vom 23. Juni 1887 dadurch zu erhöhen, dass sie anstatt massiver Stäbe hohle verwenden und nur ihre kleinsten Grundflächen zur Erwärmung, alle übrigen Flächen aber zur Abkühlung verwenden. Während massive Stäbe aus einer bestimmten Legirung die grösste elektromotorische Kraft besitzen, wenn ihre Länge 8- bis 10mal so gross war als ihr Durchmesser, ging dieses günstigste Verhältniss der Länge zum Durchmesser auf 1 bis 0,9 herab, wenn der Stab bei demselben äusseren Durchmesser hohl gemacht wurde; dabei war zugleich die elektromotorische Kraft bei dem Hohlcylinder grösser als bei dem 8- bis 10mal so langen massiven. Die Patentträger bringen weiter in den cylindrischen oder kegelförmigen Hohlkörpern massive, oder besser noch ebenfalls hohle Stäbe an. Ferner ordnen sie die aus Hohlkörpern zusammengesetzten Thermoelemente so an, dass sie als ihre eigenen Heizapparate dienen können.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: