Titel: Dynamomaschinen im Telegraphenbetrieb.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1891, Band 281/Miszelle 4 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj281/mi281mi10_4

Dynamomaschinen im Telegraphenbetrieb.

In dem neuen Telegraphenamte der Western Union Telegraph Company in St. Louis, Mo., ist nach dem Electrician, 1891 Bd. 26 S. 798, eine grosse Anzahl kleiner Dynamo zur Beschaffung des elektrischen Stromes für die Telegraphenlinien aufgestellt worden. Drei Dampfmaschinen von je 15 EP treiben jede von ihrer Welle aus fünf Stromerzeuger. 11 Dynamo sind für 70 Volt Spannung bei 1250 Umdrehungen in der Minute gewickelt, 2 für je 30 Volt und 2 für je 5 Volt. Die Stromerzeuger sind von der C. und C. Motor Company gebaut und bestimmt, in Reihen zu je fünf zu laufen; zwei Reihen sollen zugleich laufen, die übrige Maschine in Bereitschaft stehen. Die Feldmagnete jeder Reihe werden mittels einer Nebenschliessung von den Bürsten der letzten Maschine der Reihe erregt. Von verschiedenen Stellen zwischen den Maschinen jeder Reihe aus kann man also Spannungen von 70 bis 350 Volt erhalten. Die 30 und 5 Volt-Maschinen liefern die Localströme. In jeder Linie erhält man die richtige Stromstärke durch Einschalten der nöthigen Widerstände, welche aus hinter einander geschalteten Glühlampen bestehen.

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