Titel: Beobachtungen über Schwefelsäure-Concentrationsapparate.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1891, Band 281/Miszelle 3 (S. 287)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj281/mi281mi12_3

Beobachtungen über Schwefelsäure-Concentrationsapparate.

Im Gegensatz zu den seitherigen Annahmen, dass möglichst reines Platin mit einem durchschnittlichen Iridiumgehalt von 0,5 Proc. am haltbarsten als Schwefelsäurekessel sei, stellt W. C. Heraeus fest, dass ein Iridiumgehalt von 5 und 10 Proc. das Platin wesentlich widerstandsfähiger macht. Vergleiche von reinen Platinblechen mit solchen von 95 Proc. Platin und 5 Proc. Iridium, 90 Proc. Platin und 10 Proc. Iridium (bei 40tägiger Einwirkung von 98er Säure) ergaben, dass die Gewichtsabnahme bei 5 Proc. Iridium 73, bei 10 Proc. nur 58, wenn die reinen Platins = 100 gesetzt wird. Ausserdem prüfte Verf. das Verhalten des Goldes gegen die Säure und fand, dass dessen Abnahme = 13 (Platin = 100), also der siebente Theil des Platins beträgt. Man kann also sehr gut Löthungen mit Gold vornehmen und will Verf. nun Concentrationskessel mit einem Ueberzug von Gold versehen, welcher fest auf dem Platin haftet. (Chemiker-Zeitung, 1891 Bd. 15 Nr. 15. Repertor. S. 36.)

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