Titel: St. D. Field's Telephon.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 282/Miszelle 3 (S. 232)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj282/mi282mi10_3

St. D. Field's Telephon.

Während man sonst in Telephonen den Kern und die schwingende Platte möglichst stark zu polarisiren pflegt, sucht Stephen D. Field in Stockbridge, Mass., in seinem als Geber und als Empfänger zu benutzenden Telephon diese Theile möglichst neutral zu halten. Der Stabmagnet besteht nach dem New-Yorker Electrical Engineer (vergl. Electrician 1891, Bd. 27 * S. 444) aus mehreren getrennt magnetisirten Stahlstäben; in den Nordpol desselben ist ein cylindrischer Eisenanker mittels seines vorspringenden Zapfens eingeschraubt, welcher im Inneren des Ankers eine Spule trägt; quer über die Mündung der vom Anker gebildeten Büchse ist die schwingende Platte gelegt und wird durch den Deckel der Büchse festgehalten, welcher im Inneren einen röhrenförmigen Kern und eine darauf gesteckte zweite Spule trägt. Die Spulen sind so gewickelt, dass in ihren Kernen durch einen hindurchgehenden Strom an der der Platte zugewendeten Seite gleiche Pole erregt werden. Demnach wird durch den Strom der Magnetismus des einen Kernes geschwächt, der des anderen verstärkt und die Platte wird vom stärkeren Pole angezogen. Es erinnert diese Anordnung sehr an die am 14. December 1877 unter Kl. 21 Nr. 2355 für Siemens und Halske patentirte Anordnung; vergl. D. P. J., 1878 229 102; nach Zetzsche, Handbuch, 4 Bd. * S. 107.

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