Titel: Stock's Regulirungsbremse für den Hughes-Telegraph.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 282/Miszelle 4 (S. 272)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj282/mi282mi12_4

Stock's Regulirungsbremse für den Hughes-Telegraph.

Bei dem Typendrucktelegraph von Hughes wird die Geschwindigkeit des Laufwerkes selbsthätig regulirt durch ein um eine wagerechte Achse schwingendes Centrifugalpendel; das freie Ende der Pendelstange ruht in einer Oese an dem einen Ende eines am andern Ende sich scheibenförmig verbreiternden Bremsstabes, der seinerseits sich um einen Stift am Ende des auf die Schwungradachse aufgesteckten Bremsarmes drehen kann und mittels einer excentrisch an ihm angeschraubten Elfenbeinscheibe auf den gebogenen, an die Büchse des Bremsarmes angeschraubten und den Bremsklotz tragenden starken Draht wirkt und durch ihn den Bremsklotz von innen an den Bremsring anzudrücken vermag.

Vortheilhafter wollen R. Stock & Co. in Berlin nach der Zeitschrift für Elektrotechnik 1891 S. 500 die Bremsung dadurch, erreichen, dass sie die entsprechend gebogene Feder, welche den Bremsklotz trägt, an eine jenseits der Schwungradachse liegende Fortsetzung des Bremsarmes anschrauben, am Ende dieser Fortsetzung aber noch eine Hülse anbringen, welche einer excentrisch an dem scheibenförmigen Ende des Bremsstabes drehbar angeschraubten Stange als Führung dient. Das Ende der Stange steht nach aussen aus der Hülse vor und tritt in eine Bohrung in einer buckelartigen Verdickung der Feder ein. Folgt die Pendelstange der Centrifugalkraft, so schiebt das scheibenförmige Ende des Bremsstabes die Stange nach aussen und diese schiebt die Feder sammt dem Bremsklotze nach der Innenfläche des Bremsringes hin, so dass schliesslich die Bremsung eintritt.

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