Titel: Oesterreich's Klappenschrank mit Vielfachumschalter für Telephonanlagen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 283 (S. 223–228)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj283/ar283061

W. Oesterreich's Klappenschrank mit Vielfachumschalter für städtische Telephonanlagen.

Mit Abbildungen.

Der in D. p. J., 1889 271 * 408 beschriebene, mit Vielfachumschalter verbundene Klappenschrank W. Oesterreich's ist in Frankfurt a. M. von der Actiengesellschaft Mix und Genest in Berlin in einer neuen Einrichtung und Anordnung vorgeführt worden (vgl. 1891 282 113), welche merkliche Verbesserungen gegen die frühere aufweist.

Der wesentliche Vorzug dieses patentirten Umschalters in Vergleich mit anderen liegt bekanntlich darin, dass man bei ihm nicht nöthig hat, im Vermittelungsamte für jede in dasselbe eingeführte Theilnehmerleitung zwei Drähte durch alle Schränke hindurch zu führen, dass man vielmehr mit einem einzigen Drahte auskommen kann. Zudem haben die Klinken und Stöpsel eine thunlichst einfache Einrichtung erhalten.

Die dazu gewählte Anordnung und Schaltungsweise mag hier zunächst durch Fig. 1 wieder in Erinnerung gebracht werden. Darin durchläuft die Leitung l eine Anzahl von Klinken I bis III, die aber nur aus zwei leitenden Theilen, der Hülse a und einer darauf liegenden Feder b bestehen, welche durch das Ebonitstück c zusammengehalten werden. Nach der letzten Klinke ist eine Klappe K und eine für eine grössere Anzahl von Leitungen (etwa 40) gemeinsame Prüfungsbatterie B von 2 bis 8 constanten (Kupfer-Zink-) Elementen, sowie ein regulirbarer kleiner Widerstand W eingeschaltet, welch letzterer lediglich den Zweck hat, den ungetheilten Batteriestrom, der bei dem durch Nebeneinanderschaltung vieler Leitungen vorhandenen geringen Widerstände ziemlich stark ist, so zu reguliren, dass er gerade nur zur Prüfung der Stromfähigkeit der Leitung mittels eines empfindlichen Galvanoskops ausreicht, der auf jede Leitung im Ruhezustande fallende Zweigstrom aber auch den empfindlichsten Wecker bei den Theilnehmern nicht in Thätigkeit zu setzen vermag. Bei Einrichtungen ohne Nachtdienst kann die Batterie während der Nacht ausgeschaltet werden.

Textabbildung Bd. 283, S. 223
Zur Verbindung zweier Leitungen werden auch hier (vgl. 1889 271 * 409) die in Fig. 2 sichtbaren beiden Stöpsel benutzt, und es liegen dabei die beiden Federn b (Fig. 3) auf den isolirenden Hartgummiringen n, während die beiden Hülsen a durch die beiden Metalltheile h und die Drähte s und s2 der Stöpselschnuren leitend verbunden sind. Der in Fig. 2 links sichtbare Stöpsel ist für die rufende Leitung bestimmt, der rechts für die gerufene; der letztere kommt bereits bei der Prüfung zur Verwendung und hat eine zweidrähtige Leitungsschnur.

Textabbildung Bd. 283, S. 223
Die Prüfung wird mittels eines möglichst empfindlichen Galvanoskops vollzogen; dasselbe wird dazu durch den Stöpsel mit zweidrähtiger Leitungsschnur in die Leitung eingeschaltet. Der Prüfungsstöpsel besteht – wie früher – aus einem metallenen Mittelstück mit der Spitze k, einer auf dasselbe geschobenen Ebonitröhre n, auf welche wieder die Metallröhre h aufgeschoben ist. Die Metalltheile des Stöpsels sind mit einer doppelten Leitungsschnur verbunden und zwar h mit dem Leiter s und k mit dem Leiter s1. Die Länge der Klinken- und Stöpseltheile ist so gewählt, dass, wenn der eingeschobene Stöpsel mit der Spitze k unter der Schneide der Klinkenfeder b sich befindet, k mit b und h mit a in Berührung treten, die zuvor beim Abheben der Feder f von a unterbrochene Leitung |224| also jetzt wieder geschlossen ist; ein zwischen s und s1 eingeschaltetes Galvanoskop liegt daher jetzt in der Leitung und muss Strom anzeigen, wenn die ganze Leitung unbesetzt ist. Wenn dagegen die Leitung an einer in Fig. 1 von der Prüfungsstelle rechts gelegenen Klinke zur Verbindung mit einer zweiten Leitung gestöpselt wäre, so würde zwar die Leitung durch die Leitungsschnur und diese zweite Leitung an Erde liegen, jedoch wäre die Prüfungsbatterie B durch n von ihr losgetrennt, und wäre etwa die Leitung an einer links von der Prüfungsstelle gelegenen Klinke verbunden, so wäre die Leitung durch n zwischen a und b von den nach rechts liegenden Theilen getrennt; die Nadel kann also in beiden Fällen nicht ausschlagen.

Textabbildung Bd. 283, S. 224
Bei dem Betriebe ist es wünschenswerth, dass möglichst wenig Stöpsel angewendet werden, und dass die Handgriffe (zur Einschaltung, zur Prüfung der gewünschten Leitung und zur Verbindung) möglichst vereinfacht bezieh. zusammengelegt werden. Von den in D. p. J., 1889 271 * 410, besprochenen für den Betrieb brauchbaren Einrichtungen hat sich die auf * S. 413 beschriebene als die einfachste erwiesen; sie ist aber wesentlich abgeändert worden, wie Fig. 2 sehen lässt. Für sämmtliche Leitungen eines Arbeitsplatzes ist auf der Tischplatte vor dem Beamten ein Sprechapparat und ein Prüfungsgalvanoskop G vorhanden. Die Klappe SK für das Schlusszeichen liegt zwischen den Contactstücken a und c und wird mittels eines Kurbelumschalters U in die durch die beiden Stöpsel und die Schnuren s2 und s zu verbindenden Leitungen ein- und ausgeschaltet.

Die gegen einander isolirten, um die Punkte e und f drehbaren Hebel des Umschalters U sind durch einen Handgriff mit einander verbunden und können s2 und s über e und f entweder mit den Contactstücken a und c, oder b und d verbinden. Unter der Tischplatte laufen drei Leitungsschienen hin, von denen III mit allen Schnüren s1, I mit b, II mit d verbunden ist; zwischen die Schienen II und III ist das Prüfungsgalvanoskop G geschaltet und an I und III der Sprechapparat angeschlossen.

Der Sprechapparat besteht aus dem Mikrophon M, der Inductionsrolle J, dem Telephon F, dem Wecktaster T; MB ist die Mikrophonbatterie, WB die Weckbatterie. Der Taster T besteht abweichend von den üblichen Morsetastern aus zwei gegen einander isolirten Federn, von denen die obere mit der Schiene III, die untere mit der Schiene II verbunden ist; erstere steht in der Ruhelage |225| mit dem Telephoncontact in Berührung, letztere legt sich beim Niederdrücken auf den Zinkpol der Weckbatterie. An Stelle des Tasters T und der Weckbatterie WB kann selbstverständlich ein Inductor treten. Um eine Verzweigung des Prüfungsstromes zur Erde an dem Sprechapparate zu vermeiden, ist (wie 271 414 Fig. 9) an Stelle der directen Erdverbindung ein kleiner Condensator C eingeschaltet, der ausserdem die Wirkung des Sprechapparates insofern erheblich verbessert, als die durch Erdströme hervorgerufenen und beim Hören so störenden Nebengeräusche bedeutend vermindert werden. Die Schaltung des Sprechapparates gestattet überdies eine Controle des Gespräches ohne eine Ableitung zur Erde, welche bekanntlich auf die Verständigung zwischen den zwei Theilnehmern meistens sehr störend einwirkt.

Textabbildung Bd. 283, S. 225
Der Betrieb ist nun folgender:

Alle Umschalter U stehen im Ruhezustande auf bd. Ruft der Theilnehmer A aus LA, so wird der Stöpsel an s2 in die Klappenklinke eingesteckt; der Sprechapparat ist eingeschaltet. A verlangt B. Der Stöpsel an s, s1 wird in die Klinke des Theilnehmers B langsam eingeschoben, so dass vorübergehend eine Einschaltung des Galvanoskops G über k, s1, III, G, II, d, f, s, h erfolgt. Schlägt während des Einschiebens des Stöpsels s, s1 die Nadel des Galvanoskops G durch den Strom der Prüfungsbatterie B aus, so war die Leitung LB von B frei. Der über s1, T, F, J, I, b, e, s2, h nach LA gehende Zweigstrom von B berührt das Galvanoskop G nicht. Die Verbindung zwischen LA und LB ist sodann hergestellt, sobald der Stöpsel ganz eingeschoben ist.

Durch einen Druck auf den Taster T kann nun der Theilnehmer B gerufen werden, wenn dies nicht dem Theilnehmer A überlassen wird. So lange U in seiner Stellung bleibt, ist der Sprechapparat in die verbundene Leitung eingeschaltet; der Beamte kann also beobachten, ob beide Theilnehmer zum Sprechen gekommen sind, und erst wenn dies geschehen ist, stellt er den Umschalter U auf a, c, um den Schlusszeichenapparat SK einzuschalten. Wird nach Beendigung der Unterredung das Schlusszeichen von einem oder von beiden Theilnehmern gegeben, so fällt die Klappe SK; die Stöpsel werden dann wieder herausgezogen, der Umschalter U wieder auf b, d gestellt und damit der Ruhezustand wieder hergestellt.

In der Fig. 3 ist die Schaltung der Leitungen von |226| vier Theilnehmern A, B, C, D in den einzelnen Betriebsmomenten dargestellt; die betreffenden Verbindungstheile sind mit denselben Buchstaben bezeichnet wie in Fig. 2, nur ist noch eine durchlaufende Leitungsschiene E vorhanden, an welche einerseits alle Rufklappen des Schrankes (z.B. KB im Schranke I), andererseits die Erdverbindung mit der Prüfungsbatterie B und dem Widerstände W angelegt ist. Die Klinken jedes Theilnehmers in den vier Schränken sind durch dieselben Buchstaben gekennzeichnet. Es ergeben sich nun folgende Verbindungen:

1) Schrank I. B hat gerufen, es ist die Klinke B von B in I mit s2 gestöpselt, U auf b und d gestellt und über s2, e, b, I, J, F, C der Sprechapparat eingeschaltet.

2) Schrank II. C hat gerufen, LC ist in der Klinke C gestöpselt, U steht auf b und d, der Sprechapparat ist eingeschaltet, C hat eine Verbindung mit A gewünscht. Leitung LA wird in der Klinke A mit dem Prüfungsstöpsel gestöpselt, der Stöpsel ist noch nicht ganz eingeschoben, sondern befindet sich in Prüfungsstellung, Der Strom der Batterie B im Schranke IV geht durch die Klappe KA in diesem Schranke und die Zimmerleitung von LA über b der Klinke A im Schranke II k; s1, III, G, II, d, f, s, h, a zur Aussenleitung LA; wenn die Leitung LA frei wäre, so schlüge die Nadel des Galvanoskops G aus.

3) Schrank III. D will mit A sprechen; die Verbindung ist hergestellt, denn der Stöpsel an s2 steckt in der sel in A ist zur Zeit ganz eingesteckt. A wird durch Niederdrücken der Taste T gerufen; der Strom geht von WB in III über den unteren Hebel von T, II, d, f, s, h, a, LA; der Beamte horcht, ob beide Abonnenten in Verbindung gekommen sind.

Textabbildung Bd. 283, S. 226
4) Schrank IV. A ist mit B verbunden, beide Theilnehmer sprachen mit einander. U ward auf a und c gestellt und damit die Schlussklappe SK4 eingeschaltet. Die Verbindung geht von LA über a und m der Klinke A, s2, e, a, SK4, c, f, s, h und a der Klinke B nach LB. Die Unterredung ist beendet und die Schlussklappe SK4 gefallen; die Stöpsel werden ausgezogen, der Umschalter U auf b und d gestellt und so der Ruhezustand hergestellt.

Die Fig. 4 und 5 geben die Vorderansicht und den Durchschnitt eines fertigen Klappenschrankes für eine Fernsprechanlage mit 6000 Theilnehmern; in Fig. 6 ist der Schrank perspectivisch abgebildet. Der Schrank enthält, von oben angefangen, in A und B Raum für 6000 Klinken, von denen 1200 eingesetzt sind (und zwar in B 1000 allgemeine Klinken, in C 200 besondere Klinken für die dem Schranke zugewiesenen 200 Theilnehmerleitungen); ferner in D und E drei Prüfungsgalvanoskope G, 40 einfache und 40 doppelschnurige Stöpsel, sowie auf F 40 Umschalter dazu; sodann bei G 40 Schlussklappen, bei H die 200 Rufklappen, bei K drei Anruftasten und Stöpsellöcher für die Sprechapparate. Die 40 Schnurenpaare sind bei L, die 80 Rollen bei M, die 80 die Schnuren straff haltenden Spanngewichte bei N sichtbar. Die unterhalb Fig. 4 angegebene Nummerirung gilt für den Schrank II eines Amtes, also für die diesem Schranke zugewiesenen Leitungen 200 bis 400, deren Klinken in C angeordnet sind und deshalb in B fehlen. Drei tragbare Sprechapparate der Anordnung Mix und Genest liegen lose auf dem Tische, oder aber drei Kopftelephone und drei hängende Mikrophone können nach Fig. 6 durch je einen Stöpsel in der oben angegebenen Weise mit der Schiene I verbunden werden. In der Annahme, dass der Schrank bei starkem Verkehr von drei Beamten bedient werden muss, sind die Schienen I, II, III aus je drei Theilen zusammengesetzt, die getrennt bleiben, oder aber durch Stöpsel verbunden werden können. Uebrigens kann jeder Beamte mit dem Verbindungsstöpsel die gewünschte Verbindung an derjenigen Klinke ausführen, welche ihm am nächsten zur Hand ist, z.B. kann der links am Schranke sitzende Beamte mit dem vorderen Stöpsel nach dem links von ihm stehenden Schranke stöpseln, der Beamte rechts nach dem rechts von ihm stehenden Schranke u.s.w. Wie aus der Figur hervorgeht, sind die allgemeinen Klinken in Reihen zu 30, die besonderen Klinken in Reihen zu 20, auf einem mit zwei Schrauben im Schranke zu befestigenden Ebonitstücke angebracht, jedoch in der Weise, dass jede einzelne Klinke ohne Betriebsstörung für die übrigen herausgenommen werden kann. Wie Fig. 5 erkennen lässt, steht die unterste Klinkenreihe so, dass die Stöpsel in wagerechter Richtung einzustecken sind, nach oben hin aber neigt sich diese Richtungslinie stets mehr und mehr, so dass die Stöpsellinie in der obersten Klinkenreihe etwa unter 30° zur wagerechten liegt. Es wird hierdurch das Stöpseln der oberen Klinkenreihen erleichtert, da die Richtungslinie nahezu mit derjenigen Linie zusammenfallen wird, in welcher der Beamte den Arm hält. Die Elektromagnete aller Klappen sind mit Hufeisenmagnet und zwei Rollen ausgestattet, welche zusammen etwa 150 Ohm Widerstand besitzen; sie sind auf das Sorgfältigste ausgeführt und arbeiten noch sicher in Stromkreisen von 1500 Ohm Widerstand mit 6 Leclanché-Elementen. Die Klappen fallen ein wenig über die wagerechte Linie hinaus, so dass die Nummern von der Rückseite der Klappe bequem abgelesen werden können.

Zwischen der in D. p. J., 1889 271 * 408, beschriebenen und der eben geschilderten Anordnung ist von der Actiengesellschaft Mix und Genest noch eine andere ausgeführt worden, bei welcher minder vortheilhaft gleich unter den 3000 Klinken die 40 Schlussklappen lagen, dann 40 Stöpsel mit Doppelschnuren folgten, darauf 200 Rufklappen, dann 200 besondere Klinken, endlich 40 Stöpsel mit einfachen Schnuren. Da mussten aber die 200 besonderen Klinken der 200 Leitungen des Schrankes unter den 3000 allgemeinen oder fremden nochmals vorhanden sein, damit man, falls eine Leitung desselben Schrankes verlangt wurde, nicht |227| mit dem Doppelschnurstöpsel über die Rufklappen hinweg stöpseln musste. An Stelle des aus zwei Federn bestehenden Tasters T in Fig. 2 war ferner ein gewöhnlicher Morsetaster vorhanden, dessen Achse mit III und s1 verbunden war, während Arbeits- und Ruhecontact wie in Fig. 2 eingeschaltet waren; der vom Amte entsendete Rufstrom musste dabei mit durch das Galvanoskop gehen, welches doch auch auf den schwachen Prüfungsstrom ansprechen sollte, was nicht leicht zu erreichen war.

Textabbildung Bd. 283, S. 227
Eine Vergleichung der jetzigen Einrichtung mit anderen Vielfachumschaltern lässt deren Vorzüge vor diesen erkennen. Während z.B. im Schranke der Western Electric Company in Chicago (vgl. 1885 256 * 445. 1889 272 * 479) die Umschalter aus acht Theilen bestehen, haben hier die Umschalter nur sechs Theile; dort sind für 100 Theilnehmer 40 Ruftasten vorhanden, hier für 200 Theilnehmer nur drei. Im Einzelschnurschranke von Scribner (vgl. 1889 272 * 564) sind für 200 Theilnehmer 200 Umschalter und 200 Taster vorhanden, die aus je 10 Theilen mit 11 Drähten bestehen und zu zahlreichen Störungen Veranlassung geben (vgl. Bericht aus der 11. Versammlung der National Telephone Exchange Association in Minneapolis vom 10. September 1889; Electrical World, 1889 S. 208). Im Schranke Oesterreich's fallen die Handgriffe zur Prüfung und zur Verbindung der verlangten Leitung ganz zusammen, denn der Stöpsel s, s1 wird einfach langsam in die Leitung B eingesteckt und beobachtet, ob dabei die Nadel ausschlägt. Bei anderen Schränken erfolgt die Prüfung durch Anhalten des Stöpsels und mit dem Telephon; sie ist dabei nicht nur weit unsicherer als die Prüfung mittels das Galvanoskops, weil stets mehr oder weniger Geräusche im Telephon zu hören sind, und das Gehör der Beamten im starken Betriebe auch überanstrengt ist, sondern es verfliesst dabei zwischen der Prüfung mit Telephon und Stöpselung eine kleine Zeitpause von ½ bis 1 Secunde, während welcher leicht ein anderer Beamter die Leitung ebenfalls prüfen und verbinden kann, woraus Störungen entstehen. Letzteres ist ausgeschlossen, wenn Prüfung und Besetzung der Leitung in eine einzige Bewegung zusammenfallen.

Die bei dem vorstehend beschriebenen Schranke angewendete Schaltungsweise und die Prüfung mittels Galvanoskop lässt sich auch in Netzen mit Schleifenleitungen benutzen, ferner auch für Netze mit einfachen Leitungen, welche (wie bei Scribner) an einer Einzelschnur mit Stöpsel enden und in verwandter Weise bei Schleifenleitungen mit |228| Einzelschnur und Stöpsel. Die Anordnung für diese drei Fälle ist in Frankreich und England patentirt.

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