Titel: Wandgetäfelplatten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 283/Miszelle 1 (S. 235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj283/mi283mi10_1

Wandgetäfelplatten.

Gotthardt Groegor in Breslau stellt Wandgetäfelplatten in der Weise her (D. R. P. Nr. 56192), dass er Glasplatten einseitig mit einer Farbschicht, bestehend aus Wasserglas, Magnesit oder Zinkweiss und einer beliebigen trockenen Malerfarbe, bestreicht und den Ueberzug mit Sand bestreut. Nach dem Trocknen giesst man auf den Anstrich eine dünne Schicht von 60 Th. geschmolzenem Stangenschwefel, 40 Th. Sand und 1 Th. Zinksulfat und überstreut vor dem Erhärten wieder mit Sand. Schliesslich gibt man als letzten Ueberzug ein Gemenge von 1 Th. Cement und 3 Th. Sand. Die Aufstreuungen von Sand bezwecken eine bessere Verbindung der einzelnen Theilchen; der Schwefel, der auch durch eine Asphaltschicht ersetzt werden kann, dient als Isolirschicht gegen die Wandfeuchtigkeit.

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