Titel: A. Frager's Elektricitätsmesser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 285/Miszelle 3 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj285/mi285mi04_3

A. Frager's Elektricitätsmesser.

Tm December 1891 ist unter Nr. 20175 ein am 10. December 1890 nachgesuchtes englisches Patent an A. Frag er in Paris ertheilt worden, das sich auf Ampère-Stundenmesser und Ohm-Stundenmesser erstreckt. Den Ohm-Stundenmesser zum Messen der nominellen Energie zeigt die Figur im Grundrisse. Der zu messende Strom geht durch die festliegenden Rollen A; die innere Rolle B ist mit ihrer wagerechten Achse unter einem Winkel zu den Rollen A gestellt und bildet einen Nebenschluss zu A. Durch ihre hohle senkrechte Achse geht frei eine Spindel C, welche an einem Faden aufgehängt ist und im Inneren der Spule B einen Stab D aus weichem Eisen trägt. An der Spindel ist ein Zeiger befestigt, welcher in Verbindung mit dem Uhrwerke und dem Aufzeichenapparate wirkt. Da der Stab D der vereinten Wirkung der Ströme in A und B unterliegt, so entspricht die jeweilige Lage des Zeigers dem Widerstände im Stromkreise und folglich seiner nominellen Kraft. Die Angaben werden von Zeit zu Zeit durch einen Kamm des Uhrwerkes addirt.

Textabbildung Bd. 285, S. 96
Beim Ampère-Stundenmesser besteht die den Eisenkern enthaltende innere Spule aus zwei entgegengesetzt gewickelten Rollen, welche hinter einander in einen Nebenschluss zum Hauptstromkreise eingeschaltet sind; die äussere derselben ist ein wenig kräftiger als die innere, dagegen ist das Feld der letzteren grösser als das der ersteren und zwar um einen Betrag, der ausreicht, um den Eisenkern beständig in einem Zustande der Sättigung zu erhalten, so dass die magnetische Kraft des Kerns das Umgekehrte von der der Rollen ist.

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