Titel: Hemmung der Wasserstoffentwickelung durch Quecksilberchlorid.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 285/Miszelle 7 (S. 192)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj285/mi285mi08_7

Hemmung der Wasserstoffentwickelung durch Quecksilberchlorid.

Um eine langsame Wasserstoffentwickelung zu beschleunigen, setzt man bekanntlich zu der angewandten Säure einen Tropfen einer Platinchlorid- oder Kupfersulfatlösung. Will man dagegen eine Wasserstoffentwickelung plötzlich hemmen, so erreicht man das durch eine 10proc. Quecksilberchloridlösung, und zwar genügen nach H. Bornträger 1 bis 2 Tropfen, selbst wenn Platinchlorid zugegen gewesen ist.

Es bildet sich durch diesen Quecksilberchloridzusatz ein Quecksilberplatin-Zinkamalgam, das selbst von heisser Salpetersäure nicht angegriffen wird. Erst durch Erhitzen des Zinks in einem Tiegel wird dasselbe durch Verdampfen des Quecksilbers wieder brauchbar.

Salpetersaures Quecksilberoxyd und salpetersaures Quecksilberoxydul hemmen die Wasserstoffentwickelung nicht. (Nach Pharmaceutische Centralhalle, 1892 Bd. 33 S. 167.)

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