Titel: S. Schuckert's gefahrlose Stromzuleitung für elektrische Bahnen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 286/Miszelle 2 (S. 47)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj286/mi286mi02_2

S. Schuckert's gefahrlose Stromzuleitung für elektrische Bahnen.

Nach dem englischen Patente Nr. 4881 vom 18. März 1891 wollen S. Schuckert und Co. in Nürnberg eine das Leben nicht gefährdende Stromzuleitung bei mittels Elektricität betriebenen Eisenbahnen und Strassenbahnen in folgender Weise herstellen: Der ununterbrochene flache Stromzuleiter B wird in eine luftdicht geschlossene Röhre A aus nicht-magnetischem Material unter der Strassendecke gelegt. Entlang der oberen Seite der Röhre wird ein aus einzelnen Längsstücken gebildeter Zwischenleiter C, dessen einzelne gegen einander isolirte Stücke den Stücken eines äusseren Leiters D entsprechen und mit ihnen durch Drähte verbunden sind, angebracht. Beim Hinfahren der Locomotive wirken unterhalb der Locomotive angebrachte Elektromagnete auf Eisenfeile, welche auf B ruht, und diese setzen B mit C in leitende Verbindung, während D von den den Strom abnehmenden Bürsten an der Locomotive berührt wird. Damit die Eisenfeile nicht entlang der Bahn fortgleiten, werden in gewissen Abständen isolirende Scheidewände in die Röhre eingesetzt.

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