Titel: W. Thomson's Verbesserung des Goldblatt-Elektroskopes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 286/Miszelle 3 (S. 70)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj286/mi286mi03_3

W. Thomson's Verbesserung des Goldblatt-Elektroskopes.

Unter Nr. 1004 vom 20. Januar 1891 hat Sir W. Thomson in Glasgow eine Verbesserung des zum Messen von elektrischen Spannungsdifferenzen zu benutzenden Goldblatt-Elektromotors in England patentirt erhalten. An einer in dem Gehäuse des Instrumentes an einem Vulkanitstücke befestigten Metallplatte ist das Goldblatt angebracht, ausserdem auch noch eine -förmige Platte, welche, wenn sie aufgeklappt ist, eine Beschädigung des Goldblattes durch eine zu grosse Spannung verhütet, beim Niederklappen dagegen das Goldblatt gegen Beschädigung beim Forttragen schützt. Eine getheilte Scala ist an dem die Vorderwand des Gehäuses bildenden Glase befestigt. Die Rückwand und die Seiten des Gehäuses bilden ein Schild und sind mit der einen Klemme versehen; die andere Klemme stellt durch das Vulkanitstück hindurch die Verbindung mit der Metallplatte her.

Ganz die nämliche Anordnung besitzt übrigens ein Galvanoskop, welches im New Yorker Electrical Engineer, 1892 Bd. 14 * S. 80, beschrieben ist, als von Lord Kelvin herrührend. Bei diesem ist indessen auf der Rückseite des Gehäuses eine zweite Scala angebracht, um die Parallaxe beim Ablesen unschädlich zu machen.

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