Titel: Brenner mit Sicherheitsvorrichtung gegen Explosionsgefahr beim zufälligen Erlöschen der Flamme.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 286/Miszelle 8 (S. 70)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj286/mi286mi03_8

Brenner mit Sicherheitsvorrichtung gegen Explosionsgefahr beim zufälligen Erlöschen der Flamme.

P. Altmann construirte einen Gasbrenner, der, wenn durch irgend einen Umstand die Flamme erlischt, die Gaszufuhr selbsthätig absperrt. Die Construction der Absperrvorrichtung des Brenners beruht auf dem Princip der ungleichen Ausdehnung zweier fest mit einander verbundenen Metallstreifen (Compensationsstreifen). F stellt dieses Metallband dar; dasselbe ist mit dem einen Ende an dem Brennerrohr befestigt, während es an dem anderen Ende einen Arm b mit dem im Gelenk beweglichen Hebel k trägt. Wird nun der Brenner angezündet, so wird das Metallband F heiss und bewirkt durch seine Drehung, dass der Hebel k an dem Arm b über die Hahnführungsstange a geht. Sobald nun durch irgend einen Zufall die Flamme erlischt, wird das Metallband F kalt und zieht sich in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei der Arm b mit dem Hebel k ebenfalls zurück geht. Dieser Hebel k schliesst aber nun, indem er die Hahnführungsstange mitnimmt, den Gaszufuhrhahn selbsthätig.

Textabbildung Bd. 286, S. 70
Die Höhe der Flamme kann durch eine Ventildurchlassschraube S regulirt werden. Zum Schütze der Flamme ist ein Glimmerkonus aufgesetzt. Der Brenner dürfte sich speciell für Thermostaten eignen, überhaupt überall da am Platze sein, wo längere Zeit mittels Gasflamme ohne Aufsicht erhitzt wird. Alle Brenner und Heizvorrichtungen in dieser Anordnung werden von der Firma Dr. Rob. Müncke in Berlin geliefert. (Nach Chemiker-Zeitung, 1892 Bd. 16 S. 989.)

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