Titel: H. Aron's Elektricitätsmesser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 286/Miszelle 7 (S. 144)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj286/mi286mi06_7

H. Aron's Elektricitätsmesser.

H. Aron in Berlin hat in seinem englischen Patente Nr. 18916 vom 21. November 1891 einige Anordnungen für Elektricitätsmesser in Stromkreisen mit Lampen u. dgl. angegeben, welche sowohl bei schwächstem, wie bei stärkstem Strom ein zuverlässiges Angehen des Elektricitätsmessers und zwar ohne wesentlichen Spannungsverlust verbürgt. Bei der einen Anordnung sind zwei hinter einander geschaltete Spulen auf den Schenkeln eines Hufeisenelektromagnetes angebracht und es hat die Spule auf dem einen Schenkel wenig Windungen aus dickem Drahte, die auf dem anderen Schenkel viele Windungen aus feinem Draht. Werden nun im Stromkreise nur wenige Lampen angezündet, so geht der Strom mit grossem Spannungsverluste durch beide Spulen und der Elektromagnet zieht sofort seinen Anker an, die Ankerbewegung aber gibt das Pendel des Zählwerkes frei und dieses schwingt, wie es z.B. in dem Patente Nr. 8856 von 1887 beschrieben ist. So wie sich aber der Anker den Polen nähert, reichen – z. Th. mit wegen der nun auftretenden magnetischen Hysteresis – schon wenige Ampère-Windungen aus, ihn angezogen zu erhalten; dies vermag also die Spule mit dickem Drahte zu besorgen und deshalb kann die andere Spule durch den angezogenen Anker kurz geschlossen werden behufs Verminderung des Spannungsverlustes.

Bei einer anderen Anordnung sind die beiden Spulen parallel geschaltet, bei einer dritten auf einem gemeinschaftlichen Kerne gewickelt.

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