Titel: Unexplodirbare Benzinlöthlampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 286/Miszelle 5 (S. 215–216)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj286/mi286mi09_5

Unexplodirbare Benzinlöthlampe.

Die Firma Albert und Lindner in München bringt eine Benzinlöthlampe in den Handel, welche in Folge vollständiger Ausfüllung des Innenraumes mit Dochtmaterial in jeder Lage |216| gleichmässig brennt und deren Flamme eine Temperatur von 1200° erreicht bei einer Brenndauer von 1¼ bis 2½ Stunden. In das Gefäss der Lampe, welches eine vertiefte Oberfläche besitzt zur Aufnahme des zum Anheizen nöthigen Spiritus, tauchen zwei etwas schräg gestellte, oben geschlossene Röhren, welche das Dochtmaterial enthalten und die von der Flamme angewärmt als Wärmeübertrager auf das Benzin dienen. Auf diese beiden Rohre ist schräg nach aufwärts das Brennerrohr aufgesetzt. Dasselbe ist hinten durch eine Haube geschlossen, welche durch eine Schraube befestigt das Ende der Röhre umfasst, aber genügend Zwischenraum zum Eintritt der Luft frei lässt. In dieses Brennerrohr tritt der Benzindampf durch eine Düse ein, welche in Verbindung mit den Dochtröhren steht. Der Zutritt des Benzindampfes wird durch eine Schraube geregelt. – Die Lampe, welche mit dem Montyon-Preis in Paris ausgezeichnet wurde, soll sich gut bewähren. (Nach dem Bayerischen Industrie- und Gewerbeblatt, 1892 Bd. 24 S. 471.)

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