Titel: Elektrischer Antrieb einer Bergwerkspumpe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1892, Band 286/Miszelle 4 (S. 264)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj286/mi286mi11_4

Elektrischer Antrieb einer Bergwerkspumpe.

Ueber eine in dem Pachtfelde der Neuen Louisenglückgrube angelegte doppelt wirkende, elektrisch angetriebene Pumpe, die die etwa 1½ cbm in der Minute betragenden Wasserzuflüsse eines Unterwerksbaues ungefähr 80 m saiger hebt, macht Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen, Bd. 40 S. 431, folgende Mittheilung: Von der Primärmaschine, die über Tage steht und 14 leistet, werden etwa 9 EP auf die von ihr 850 m entfernte, unterirdisch aufgestellte Secundärmaschine übertragen. Als Stromleiter dient ein mit Gummi isolirter Kupferdraht von 10,5 qmm Querschnitt. Ein in die Leitung eingeschalteter Hauptstromregulator ermöglicht es. die Geschwindigkeit der Secundärmaschine, die auf 900 Umdrehungen berechnet ist, auf die Hälfte zu vermindern. Die Stromspannung beträgt 800 Volt. Pumpe, Vorgelege und Dynamo sind auf Holzgestellen befestigt und können nach Bedarf auf einer Schienenbahn in der einfallenden Strecke verschoben werden.

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