Titel: Papier-Laufrolle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1893, Band 287/Miszelle 2 (S. 48)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj287/mi287mi02_2

Papier-Laufrolle.

Eine sehr einfache Papierscheibe hat M. Clark angegeben. Er bringt eine Anzahl von Papierlagen zwischen zwei Metallscheiben, welche nach der Innenseite mit Stiften versehen sind, deren Länge so bemessen ist, dass sie sich nach Durchdringen der Papierlage herumbiegen. Um dies zu bewirken bezieh. zu erleichtern, ist die gegenüberliegende Scheibe mit Dreiecksleisten versehen. Ist nun die Scheibe zusammengestellt, so wird dieselbe einem starken Drucke ausgesetzt, welcher die nöthige Dichtheit und zugleich das erwähnte Umbiegen der Enden der Stifte bewirkt. Hierauf kann die Scheibe gedreht und ausgebohrt werden. Diese Scheiben werden vielfach als Rollen für Zimmermöbel verwendet, wozu sie sich wegen ihrer Dauer und weil sie den Fussboden nicht beschädigen, sehr wohl eignen.

Textabbildung Bd. 287, S. 48
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