Titel: Torfverarbeitung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1893, Band 287/Miszelle 3 (S. 71)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj287/mi287mi03_3

Torfverarbeitung.

Ueber neue Verfahren zur Torf Verarbeitung enthält die Zeitschrift für Berg- und Hüttenwesen nachstehende Zusammenstellung:

Angel stellt einen der Steinkohle nahekommenden Brennstoff aus Torf her durch Pressen lufttrocknen, noch weichen Torfes und Erhitzen in luftdicht verschlossenen Retorten bei 125 bis 260° (Zeitschrift für angewandte Chemie, 1892 S. 461). – Krüger trocknet Torfmull in einem Ofen mit innen paarweise an einander gestellten jalousieartigen Wänden, die an den Seiten an Schienen befestigt sind; diese sind unten mit einarmigen Hebeln versehen und zwischen den Wänden liegen theils zickzackartige Wärmrohre, theils Kanäle zum Ableiten des gebildeten Wasserdampfes. – Jacobson's rotirender Trockenapparat besteht aus einem rechtwinkeligen, an den Achsenzapfen in drei Abtheilungen geschiedenen Cylinder, welche durch Löcher in den Scheidewänden mit einander communiciren; im mittleren, dem Räume zum eigentlichen Trocknen, befinden sich Arme zur Bearbeitung der Torfmasse und die Luft tritt in denselben durch die hohle und durchbrochene Cylinderwelle, durch die Oeffnungen in den Scheidewänden in die Aussenabtheilungen abziehend. – Tisell's Torfpresse besitzt eine drehbare, mit durchbrochener Bahn versehene ringförmige Scheibe zur continuirlichen Aufnahme von Torf, darüber eine Pressscheibe mit dagegen drückenden Druckwalzen. (Oesterreichische Zeitschrift, 1892 S. 488.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: