Titel: C. Clamond's Mikrophon.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1893, Band 287/Miszelle 7 (S. 72)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj287/mi287mi03_7

C. Clamond's Mikrophon.

Einen neuen Weg zur Ueberwindung der Schwierigkeiten, welche in Telephongebern aus der unvollkommenen Veränderlichkeit des Widerstandes entspringen, hat nach dem New Yorker Electrical Engineer, 1892 Bd. 14 * S. 519, Charles Clamond in Paris in seinem Mikrophon eingeschlagen, indem er in demselben als Widerstand zwischen den Elektroden eine bildsame Masse anwendet, welche sich bereitwillig den Schwingungen hingibt, indem sie lang und dünn oder kurz und dick wird, wenn die Elektroden sich einander nähern, oder von einander entfernen. Die eine Elektrode ist an der schwingenden Platte befestigt, die andere wird von einer an die Rückwand des Gehäuses angeschraubten Stütze getragen. Zwischen beiden und an ihnen haftend befindet sich der bildsame Widerstand, umschlossen in ein sehr dünnes Gehäuse aus einem elastischen, nichtleitenden Stoffe.

Die als Widerstand benutzte Masse wird dadurch hergestellt, dass man metallische oder andere leitende Pulver mit zähen, nichtleitenden Flüssigkeiten oder bildsamen Stoffen mischt, wie Glycerin oder Vaselin; die Hülle wird dadurch hergestellt, dass man den Widerstand mit Collodium oder einem ähnlichen Stoffe umkleidet.

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