Titel: G. Cohen's galvanische Batterie.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1893, Band 287/Miszelle 2 (S. 143)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj287/mi287mi06_2

G. Cohen's galvanische Batterie.

Die für G. Cohen in Manchester durch das englische Patent Nr. 15407 vom 11. September 1891 geschützte galvanische Batterie wird durch eine passend gestaltete Büchse aus Papiermache oder einem anderen geeigneten Stoffe, welche im Inneren mit Zink gefüttert ist und in welcher sich eine vollkommen isolirte Kohlenplatte befindet, gebildet. Den Raum zwischen Zink und Kohle füllt die erregende Flüssigkeit aus, welche in folgender Weise hergestellt wird: 3 Th. Ammoniaksalz und 2 Th. Chlorkalk werden in 6 Th. Wasser gelöst. Dazu werden dann 10 Th. gepulverter Gyps oder Kalk gesetzt, so dass eine dünne Flüssigkeit entsteht, welche bald hart wird und die erregende Mischung bildet. Der Chlorkalk dient als guter Leiter und verhindert durch sein Anziehen von Feuchtigkeit das Austrocknen der Masse. Das Ammoniaksalz, welches sich bereitwillig zersetzt, vergrössert die erregende Kraft und lockert die Theilchen der Masse, so dass die Gase in den Elementen leicht aufsteigen können. Da die Masse anfänglich flüssig ist, so kommt sie mit den Elektroden in sehr innige Berührung und diese bleibt auch nach dem Hartwerden der Masse noch bestehen.

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