Titel: Elektrische Beleuchtung von Ladenfenstern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1893, Band 287/Miszelle 2 (S. 168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj287/mi287mi07_2

Elektrische Beleuchtung von Ladenfenstern.

Eine neue Laternenform für die elektrische Beleuchtung der Schaufenster von Läden ist kürzlich von Smeeton und Page in London auf den Markt gebracht worden. Die vierkantige Laterne gleicht äusserlich einigermaassen den gewöhnlichen Gaslaternen, sie ist aber nach dem Electrician, 1892 Bd. 29 * S. 179, aus gewelltem versilbertem Glas hergestellt, anstatt des bei Gaslaternen üblichen silberplattirten Kupfers. Das Gewellte im Glas trägt sehr viel zum Glanz des Lichtes bei, so dass die Erleuchtung eines Fensters mit etwa ⅓ des Stromaufwandes erleuchtet werden kann, welcher bei der bisherigen Anwendung von emaillirten Eisenschirmen und Lampen von hoher Kerzenstärke nöthig war. Der Spiegel wird nicht trübe und braucht nur mit einem feuchten Leder abgewischt zu werden. Die Laterne wird mittels eines Tragstabes oberhalb des Fensters befestigt und kann ähnlich wie eine gewöhnliche Gaslaterne leicht abgenommen werden. Beim Abnehmen tritt von selbst ein kurzer Schluss zwischen den an der Fensterborte angebrachten Contacten ein, ohne dass jedoch dies auf den Abschmelzdraht wirken könnte, da kein Strom durchgehen kann, bevor die Laterne an ihrer Stelle ist.

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