Titel: W. E. Irish's elektrische Bogenlampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1893, Band 287/Miszelle 1 (S. 192)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj287/mi287mi08_1

W. E. Irish's elektrische Bogenlampe.

In eigenthümlicher Weise benutzt W. E. Irish in Cleveland, Ohio, nach seinem englischen Patente Nr. 13167 vom 19. Juli 1892 die Erwärmung eines Leiters in einer elektrischen Bogenlampe zur Bildung des Lichtbogens und zur Regulirung der Kohlenstäbe. Beim Anlassen geht der Strom durch einen lothrechten Leiter, welcher an dem einen Ende mit einem im Lampengestell gelagerten zweiarmigen Hebel verbunden ist; durch den Strom wird der Leiter erwärmt, dehnt sich aus und gestattet einer Feder, den Hebel am anderen Ende nach oben zu ziehen, so dass dieser die eine Röhre einer Kuppelung am oberen Kohlenträger nach oben schiebt und den Lichtbogen bildet. Wird der Bogen zu lang, so zieht sich jener jetzt durch die Minderung des Stromes sich abkühlende Leiter zusammen und der Hebel verschiebt die zweite Röhre der Kuppelung und durch sie wird die obere Kohle nach unten bewegt.

Bei einer anderen Anordnung wird noch eine Glimmerscheibe in dem die Glasglocke haltenden Ringe angebracht, um die heissen Kohlentheilchen aufzufangen und sie abzuhalten, das Licht zu verfinstern.

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