Titel: Oel als Isolator.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1893, Band 287/Miszelle 2 (S. 263–264)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj287/mi287mi11_2

Oel als Isolator.

In Ergänzung zu den 1892 283 108 Anm. 1 gegebenen Hinweisen auf die englischen Patente von William Edward Langdon, John Crisp Füller und George Fuller (Nr. 11704 vom 29. August 1887) und W. E. Simondy (Nr. 2235 von 1869) mag erwähnt werden, dass sich Prof. D. E. Hughes in der Sitzung vom 10. März 1892 der Institution of Electrical Engineers in London (vgl. deren Journal Bd. 21 S. 244 und 267 und Electrician, Bd. 28 S. 489, 544, 553) ausführlich über die von ihm 1858 nach Misslingen der Isolation des ersten atlantischen Kabels angestellten Versuche ausgelassen hat, Oele zur Isolation von Telegraphenkabeln zu benutzen (Patent vom 11. Januar 1859).

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Ferner hat Jean auch schon 1858 der französischen Akademie (vgl. Comptes rendus, 1858 Bd. 46 S. 186; Bulletin de la Société d'Encouragement, Januar 1858 S. 232) geschmolzenes Harz oder einfach Terebinthengeist zur Isolation der Rollen eines Ruhmkorff'schen Inductors verwendet, indem er einfach die Rollen, deren Drahtlagen durch Papier gegen einander isolirt waren, in ein damit gefülltes Steinzeuggefäss hineinstellt.

Auf einen Oelisolator für Telegraphenlinien nahm David Brooks in Philadelphia schon am 29. November 1864 ein amerikanisches Patent (Nr. 45221, in abgeänderter Ausgabe als 2717 vom 6. August 1867); als Isolator diente darin (vgl. auch den New Yorker Electrical Engineer, 1891 Bd. 12 * S. 471) Paraffin von Wachsdichte, und zwar als Verschluss der oberen Oeffnung eines Gehäuses, aus welcher noch oben der mittels Schwefel in einer Glasbüchse befestigte und mit dieser in das Gehäuse eingesetzte Träger des Leitungsdrahtes hervortrat.

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