Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Schiffsmaschine von geringem Gewichte.Im American Shipbuilder wird eine Maschine beschrieben, die von Mosher für ein Schiff von 23,8 m Länge, 2,9 m Breite construirt ist und bei der auf Erzielung geringen Eigengewichtes besonders Werth gelegt wurde. Die Maschine ist mit vierstufiger Expansion versehen und hat 242, 343, 458 und 610 mm Cylinderdurchmesser bei 254 mm Hub und ruht auf einem Bett von der Form eines Andreaskreuzes. Zur Ersparung des Eigengewichtes sind die Cylinder von allem überflüssigen Materiale befreit, die Maschinentheile sind möglichst leicht gehalten und zeigen nur die der Beanspruchung entsprechenden Abmessungen. Kolbenstangen und Zugstangen sind hohl, die Kurbelachse ist an allen Stellen, die durch Werkzeuge erreichbar waren, bearbeitet, so dass das Anfangsgewicht der Achse von 900 k auf 188 k gebracht ist. Die Maschine beansprucht eine Grundfläche von 1,30 qm und wiegt im Ganzen 1630 k. Sie wird mit 18 k/qcm und 500 bis 600 Umgängen wenigstens 500 EP entwickeln, so dass das Maschinengewicht auf die Pferdekraft nur 3,25 k betragen wird. Der Dampf wird von einem Röhrenkessel geliefert. |
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