Titel: Löffler's Russ- und Funkenfänger.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 291/Miszelle 2 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj291/mi291mi04_2

Löffler's Russ- und Funkenfänger.

Der Vertrieb des Löffler'schen Russ- und Funkenfängers (D. R. P. Nr. 66679 vom 6. April 1892) ist von der Firma Paul Lechler in Stuttgart übernommen worden.

Textabbildung Bd. 291, S. 96
Dieser Russ- und Funkenfänger hat die Form eines Schornsteinaufsatzes und seine Wirkung besteht darin, dass der dem Schornstein entströmende Rauch in einen Hohlraum mit verschiedenartig angeordneten Ablagerungsflächen geführt wird, wo er sich seiner schweren Bestandtheile (unverbrannte Kohlentheilchen, Russ) entledigt, so dass nur die Rauchgase entweichen, während Russ u. dgl. in einen Trichter abrutscht und mittels einer am Schornstein hinabgeführten Röhre in einem Behälter gesammelt wird. Die Grösse der Rauchaustrittsöffnungen ist derart berechnet, dass der Zug des Schornsteins keinerlei Beeinträchtigung erfahrt und störenden Einwirkungen von Sonne und Wind nicht mehr unterliegt. Die leichten Gase treten in der Richtung des Pfeiles aus, während die schwereren Theile, von den konischen Einsätzen zurückgeworfen, in den Russtrichter fallen. Leichte Rauchtheile werden allerdings vor wie nach in die Luft geführt. Für die gute Wirkung von Löffler's Russ- und Funkenfänger spricht die Thatsache, dass die Baupolizeibehörden verschiedener grosser Städte dessen Verwendung empfehlen und in Beschwerdefällen selbst vorschreiben.

Zweckmässig, aber keineswegs nöthig ist eine Verbindung des Russkastens mit einer selbsthätigen elektrischen Meldevorrichtung, welche bei Erreichung einer gewissen Füllungshöhe des Kastens in Thätigkeit tritt und an das Entleeren mahnt.

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