Titel: Ursprung des elektrischen Schweissens.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 291/Miszelle 3 (S. 120)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj291/mi291mi05_3

Ursprung des elektrischen Schweissens.

In Lumière Electrique, 1894 Bd. 51 S. 68, gibt E. Andreoli Auskunft über den Ursprung des elektrischen Schweisseisens. Er weist darauf hin, wie man anfänglich versucht habe, zwei an einander gelegte Metallstücke durch eine galvanoplastisch zwischen ihnen niedergeschlagene Metallschicht mit einander zu verbinden, dass man aber 1840 bis 1850 keinen Erfolg darin erzielt habe. Da hätten die Versuche Philipp's in Berlin, Silber, Palladium und Osmium zu schweissen, Elsner zu weiteren Versuchen angeregt, auf Grund deren er versichern konnte, dass durch eine solche galvanoplastische Zwischenschicht sich die Verbindung der beiden Stücke sehr fest und auch billig zweckmässig herstellen lasse; eine in Berlin gebildete Commission vermochte dies zu bestätigen. Dies war aber nichts weniger als ein Schweissen. Erst Aimé Nicolas Derode in Paris habe ein Patent in England darauf genommen, die Metallstücke nicht bloss mittels des durch hydroelektrische Batterien erlangten Niederschlags, sondern durch den elektrischen Strom in Verbindung mit der Wärme zu vereinigen. In den Annalen des Patentamtes findet sich Nichts über dieses Verfahren und über Derode. Seine Beschreibung findet sich aber in den Mappen der Bibliothek unter Nr. 13716 und ist am 14. Februar 1851 niedergelegt worden. Der Verfasser gibt a. a. O. einen längeren Auszug daraus und deutet an, dass Derode durch die Arbeiten von James Napier könnte angeregt worden sein.

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