Titel: J. Riedel's elektrischer Abschmelz-Stromunterbrecher.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 291/Miszelle 3 (S. 168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj291/mi291mi07_3

J. Riedel's elektrischer Abschmelz-Stromunterbrecher.

Bei dem in La Lumière, 1893 Bd. 50 * S. 576, beschriebenen Abschmelzunterbrecher für elektrische Ströme sind alle metallischen Theile durch Isolatoren geschützt: ausserdem kann man nach Abheben des Deckels das Abschmelzblei ersetzen, ohne dass man die Klemmen oder irgend ein anderes, mit dem Stromkreise in Verbindung stehendes Stück zu berühren braucht.

Der Unterbrecher besteht nämlich aus zwei trennbaren Gussglasstücken, welche durch eine Schraube mit einander verbunden werden. Die beiden Stromleiter werden in zwei seitliche Oeffnungen des unteren Stückes eingesteckt und in diesen durch je eine Schraube innerhalb der metallenen Schraubenmutter festgepresst. In dem oberen, den Deckel bildenden Stück ist ein Kanal vorhanden, in welchen das Abschmelzblei so eingelegt wird, dass seine spiralförmig gewundenen, vorstehenden Enden beim Aufschrauben des Deckels zwischen dem Glase und dem oberen Ende der jene Presschrauben enthaltenden und als Muttern derselben dienenden Metallpfropfen scharf festgepresst werden.

Die Verwendung des Glases macht das Ganze billiger, weil die metallenen Theile gleich in die zu diesem Zwecke auszusparenden Höhlungen eingegossen werden können.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: