Titel: Eisennickellegirung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 292/Miszelle 2 (S. 168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj292/mi292mi07_2

Eisennickellegirung.

Auf Veranlassung des Vereins für Gewerbefleiss in Berlin sind von Wedding verschiedene Eisennickellegirungen auf ihre physikalischen Eigenschaften, Ausdehnung, elektrische Leitungsfähigkeit, Festigkeit geprüft worden. Festigkeit und Dehnbarkeit nehmen durch Schmiedung gegossener Nickelstücke erheblich zu, und es zeigt ein bei Manganzusatz geschmolzenes Nickel im gegossenen Zustande erheblich höhere Festigkeit als ohne diesen Zusatz, aber dieser Unterschied verschwindet ziemlich nach der Schmiedung, ja die Dehnung wird sogar geringer. Bei der chemischen Untersuchung des Nickels hat sich die Trennung des Kobalts davon durch das v. Knorre'sche Verfahren mit Nitroso-β-Naphthol (Berichte der chemischen Gesellschaft, 18 S. 699) zweckmässiger erwiesen, als das ältere Nitritverfahren. Ersteres gibt schärfere Trennung, verläuft rascher und der Niederschlag schliesst weniger leicht Fremdes ein als der krystallinische bei letzterem. Es sollen nunmehr weitere Versuche mit Eisennickellegirungen angestellt und verschiedene Nickelmengen (½ bis 95 Proc.) mit einem reinen, von Krupp bezogenen Eisen zusammengeschmolzen werden, welches letztere enthält: 99,720 Eisen, 0,079 Mangan, 0,039 Kobalt und Nickel, 0,068 Kupfer, 0,013 Silicium, 0,070 Kohlenstoff, 0,013 Schwefel und 0,007 Phosphor. (Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbefleisses 1894 S. 125.)

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