Titel: Befestigung von Gitterstäben im Erdreich.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 292/Miszelle 3 (S. 288)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj292/mi292mi12_3

Befestigung von Gitterstäben im Erdreich.

Bei Befestigung dünner eiserner Gitterstäbe im Erdreich stösst man sehr häufig auf Schwierigkeiten. In den meisten Fällen ordnet man kleine, gemauerte Ziegelsteinpfeiler oder Hausteinpfeiler an, in die ein Loch gestemmt wird, das den Stab aufnimmt. Die Befestigung erfolgt dann durch Begiessen mit Cement oder Blei. Bei der vor einiger Zeit ausgeführten Einfriedigung eines Denkmals in Holzminden hat man, nach Haarmann's Zeitung für Bauhandwerker, die Befestigung der Gitterstäbe in folgender Weise ausgeführt: Die den Gitterstab bildenden beiden Flacheisen von je 6 zu 20 mm Stärke wurden an ihren unteren Enden rechtwinkelig zu der Gitteröffnung gekröpft, sodann nach unten umgebogen und in etwa 40 mm weite, 300 mm lange Drainrohre gesteckt. Die Drainrohre wurden in den Erdboden fest eingestampft und, nachdem die gebogenen Stabenden eingesetzt waren, mit gutem Cementbeton ausgegossen. Diese Anordnung bewährt sich ganz vorzüglich. Das an und für sich schwache Gitter ist nach jeder Richtung hin steif, die Ausführung stellte sich billig. Die Höhe des Gitters beträgt 900 mm. Die beiden Flacheisen sind dreimal mit einander verschraubt. Das zwischen den Stäben befindliche Flechtwerk besteht aus 5 mm starkem Eisendraht.

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