Titel: Schuppenlichtgitter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 292/Miszelle 4 (S. 288)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj292/mi292mi12_4

Schuppenlichtgitter.

Ein Einfall-Lichtgitter mit weissen Glasschuppeneinlagen für Kellerfenster ist durch Musterschutz Nr. 11276 Jul. Staehr in Berlin, Petristrasse 17/18, geschützt worden. Die Grundlage des Schuppenlichtgitters bildet ein gusseiserner Rahmen, in dem sich runde Oeffnungen befinden, die durch Glaskörper geschlossen werden. Die Glaskörper, die der Erfinder Glasschuppen nennt, bestehen in der Hauptsache aus einem cylindrischen Theile, der oben nach einem Kugelabschnitt abgegrenzt ist. Der untere, ebenfalls cylindrische Theil ist etwas geringeren Durchmessers, so dass sich ein Vorsprung zur Auflagerung auf das Gitter bildet. Der untere cylindrische Theil wird durch zwei Ebenen zu einer Schneide abgestumpft, die einen Winkel von 90° darstellt.

Das Einlegen der Schuppen in den mit Musterungen versehenen Eisenrahmen ist, da dieselben im Falz aufliegen, sehr einfach; die Schneiden liegen mit den lichtwerfenden Flächen parallel. Zur Dichtung der Fugen wird Cement, Kitt oder Asphaltmasse genommen.

Die Gitter werden in Grössen von 32 × 24 bis zu 120 × 56 cm geliefert und sollen sich durch bedeutende Lichtdurchlässigkeit empfehlen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: