Titel: Geldschränke aus Cement.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 294/Miszelle 2 (S. 24)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj294/mi294mi01_2

Geldschränke aus Cement.

In Berlin wurde kürzlich auf Veranlassung des Geh. Oberregierungsraths Emmerich auf dem Hofe des Hauptfeuerwehrdepots, Lindenstrasse, ein nach dem Monier-System erbauter Geldschrank einer Brandprobe unterworfen. Nachdem nämlich die Reichsbank der Frage näher getreten ist, ob sie ihre Tresoranlage in dieser Bauweise herstellen will, sollte nochmals deren Feuersicherheit erprobt werden. Die Actiengesellschaft für Monier-Bauten, vormals G. A. Wayss und Co., hatte für die Brandprobe einen Probekasten aus diesem Material hergestellt, welcher Seidenpapier, Wechselformulare und einen Maximumthermometer enthielt. Der Kasten wurde 30 Minuten lang auf einem Scheiterhaufen einer Glut von etwa 1000° R. ausgesetzt, dann wurde mit der Ablöschung vorgegangen. Zwei Stunden später wurde der Kasten geöffnet. Der Inhalt war völlig unversehrt, das Maximumthermometer zeigte 34° C. (Thonindustrie-Zeitung, 1894 Nr. 33.)

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