Titel: Elektrolytische Gewinnung von Aluminium.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 294/Miszelle 8 (S. 72)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj294/mi294mi03_8

Elektrolytische Gewinnung von Aluminium.

Jos. W. Richards hat sich mit der Frage beschäftigt, wie es zu erklären ist, dass bei der elektrolytischen Gewinnung des Aluminiums aus Kryolith oder Kryolith und Aluminiumfluorid, die so viel als möglich Thonerde gelöst enthalten, Aluminium in geschmolzenem Zustande unter einer Decke von geschmolzenem Kryolith gewonnen wird, obwohl das specifische Gewicht des Aluminiums 2,7 und das des Kryoliths 3,0 beträgt. Er hat deshalb das specifische Gewicht 1) des käuflichen Aluminiums, 2) des grönländischen Kryoliths, 3) des Gemisches von Kryolith und Aluminiumfluorid, welches an Stelle des Kryoliths verwandt wird und der Formel Al2F6.2NaF entspricht, sowie das specifische Gewicht 4) und 5) von 2) und 3), wenn sie mit Thonerde gesättigt sind, in geschmolzenem Zustand heiss und kalt bestimmt, indem er, ein Eisengefäss von genau bekanntem Gewicht und Volumen als Pyknometer benutzte.


geschmolzen heiss
geschmolzen nach
dem Erkalten
Er fand 1) 2,54 2,66
2) 2,08 2,92
3) 1,97 2,96
4) 2,35 2,90
5) 2,14 2,98.

(The Journal of the Franklin Institut, Juli 1894.)

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