Titel: Sandberg's Goliath-Schiene von 1894.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 294/Miszelle 2 (S. 167–168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj294/mi294mi07_2

Sandberg's Goliath-Schiene von 1894.

Ingenieur Sandberg hat den Querschnitt seiner Schiene für Schienen bis rund 50 k/m Gewicht neuerdings in dem Sinne umgestaltet, wie er namentlich auf amerikanischen Bahnen vertreten ist; die Hauptgesichtspunkte sind Erbreiterung des Kopfes, der Laschenanlagen unter dem Kopfe und des Fusses, Gewichtsausgleich |168| durch Verschwächung des Steges und scharfkantige Endigung der oberen Laschenanlagen wie der Fussfläche nach aussen, der Kopf wird dabei eher niedriger als höher genommen, um in dem breiten niedrigen Körper ein gutes und gleichmässiges Durcharbeiten beim Walzen zu sichern. Im Innern sehr dicker Köpfe ist das Metall häufig so unvollkommen bearbeitet, dass der Vortheil hoher Köpfe in Folge raschen Fortschrittes der Abnutzung nach Beseitigung der obersten harten Haut ganz verloren geht. Die sehr breiten Laschenanlagen vermindern das Einschneiden der Schienenköpfe in die Laschen, und durch die sehr grosse Fussbreite will Sandberg die Unterlagplatten sparen, ohne deshalb schnelleres Einschneiden in die Schwellen fürchten zu müssen. (Mit Abbild, im Organ f. d. Fortschr. d. Eisenbahnw., 1894 S. 198.)

r.

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