Titel: Neuheiten in Wasserwagen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 294/Miszelle 3 (S. 168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj294/mi294mi07_3

Neuheiten in Wasserwagen.

Die Firma G. Falter und Sohn in München fertigt zwei Arten von Wasserwägen, welche sich von den herkömmlichen Constructionen beträchtlich unterscheiden.

1) Die sogen. Taschenwinkelwage. Bei derselben ist die Libelle auf dem einen Schenkel eines rechten Winkels so befestigt, dass sie leicht justirt werden kann, wenn ihre Achse etwa nicht parallel dem Winkelschenkel sein sollte. Mit der Wage, die für Taschengebrauch eingerichtet ist, können sowohl wagerechte als senkrechte Richtungen festgelegt bezieh. auf ihre Genauigkeit untersucht werden.

2) Die sogen. Universalwasserwage. Auch dieses Instrument dient zum Festlegen von Senkrechten sowohl als Wagerechten, zeigt jedoch eine andere Construction insofern, als die Libelle in einem auf der Basis drehbaren Arm befestigt ist, welcher Winkel bis zu 90° beschreibt. Da das hintere Ende des Armes einen Zeiger trägt, der über einen Gradbogen fortgeht, können mit dem Instrument auch alle Richtungen, die zwischen senkrecht und wagerecht enthalten sind, festgelegt werden. Auch dieses Instrument besitzt den Vorzug leichter Correctionsfähigkeit; die Libelle ist leicht auswechselbar und im Uebrigen das Instrument sehr haltbar hergestellt, insofern es aus schmiedbarem Eisenguss besteht und die Libelle in eine gegen Wellenschwankungen, sowie Feuchtigkeit möglichst widerstehende Masse eingebettet liegt. (Deutsche Bauzeitung, 1894 S. 516.)

r.

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