Titel: Ueber die Farbe des Messings.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 294/Miszelle 16 (S. 216)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj294/mi294mi09_16

Ueber die Farbe des Messings.

Walter G. Mc Millan hat festgestellt, dass die Farbe von Messingbohrspänen eine Erkennung ihres Kupfer- und Zinkgehaltes bis auf etwa ½, ja für Geübte bis ¼ Proc. gestattet, wenn man sie mit einer Scala von Standardproben vergleicht. Bedingung ist 1) dass die Standardproben und die vorgelegte nur im Kupfer- und Zinkgehalte verschieden sind, in ihrer Reinheit bezieh. ihrem Gehalt an Blei, Eisen oder Zinn aber sehr nahe übereinstimmen; 2) dass eine gewalzte Messingprobe nur mit Standards aus gewalztem Messing, eine unbearbeitete nur mit Standards aus unbearbeitetem Metall verglichen werden darf. Schliesslich muss beim Bohren der Messingspäne so langsam verfahren werden, dass keine erhebliche Erhitzung eintritt, wodurch Anlaufen der blanken Flächen verhütet wird. Die Methode dürfte sich deshalb naturgemäss nur für den Gebrauch in Werken eignen, die Messing herstellen und längere Zeit hindurch dasselbe Kupfer und Zink verwenden und das producirte Messing in gleichartiger Weise weiter behandeln. (Journ. Soc. Chem. Ind., 1894 S. 593.)

H.

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