Titel: Färben von Celluloidgegenständen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1894, Band 294/Miszelle 2 (S. 264)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj294/mi294mi11_2

Färben von Celluloidgegenständen.

Nach der Gummi-Zeitung kann das Färben von Celluloid ähnlich wie das des Elfenbeins bewirkt werden. – Schwarz: man taucht den Gegenstand zuerst in schwache Lauge, dann in eine schwache Salpetersäure Silberlösung, und lässt dann am Lichte trocknen. – Blau: man benutzt hierzu eine mit Potasche fast neutralisirte Indigolösung; auch Berlinerblaulösung oder auch Eisenchloridlösung einerseits, Ferrocyankaliumlösung andererseits können dazu benutzt werden. – Grün: der Gegenstand kommt in eine Lösung von Grünspan. – Gelb: die Sachen kommen erst in eine Lösung von salpetersaurem Blei, dann in eine solche von gelbem chromsaurem Kali. – Braun: hierzu dient eine mit Soda alkalisch gemachte Kaliumpermanganatlösung. – Roth: die Gegenstände kommen zuerst in ein schwach mit Salpetersäure angesäuertes Wasser, dann in eine ammoniakalische Carminlösung. – Purpur: die Gegenstände weiden zuerst in eine verdünnte Chlorgoldlösung gelegt, dann dem Lichte ausgesetzt.

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