Titel: Glässel's Muttersicherung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1895, Band 295/Miszelle 4 (S. 168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj295/mi295mi07_4

Glässel's Muttersicherung.

Werkmeister W. Glässel hat nach dem Organ für Eisenbahnwesen, 1895 S. 14, auf dem Bahnhofe Gmünd seit einiger Zeit versuchsweise eine neue Sicherung für Laschenbolzenmuttern eingeführt, die, ebenso einfach als billig (1,3 Pf. für das Stück), sich gut bewähren soll.

Textabbildung Bd. 295, S. 168

Am Aussenende des Bolzens, bis etwas in den voraussichtlichen Muttersitz hinein, wird das Gewinde an einer Seite des Bolzens etwas tiefer als bis zur Gangtiefe eben weggenommen, so dass der Bolzen eine ebene Seitenfläche erhält. Das Aufdrehen der Mutter wird hierdurch nicht gestört. Nachdem die Mutter ihren festen Sitz erreicht hat, wird ein aus Hartblei hergestellter Ring von 33 mm äusserem, 19 mm innerem Durchmesser und etwa 10 mm Höhe gewaltsam auf die Gewinde gedreht, fest angezogen und mit einer besonderen Klemmzange so platt gedrückt, dass er sich, wie die Figur zeigt, fest an die flache Bolzenseite anlegt, wonach er nicht mehr gedreht werden kann. Soll aus irgend einem Grunde die Mutter gelöst werden, so meisselt man den Ring durch. Das Material kann nach dem Umgiessen immer wieder verwerthet werden.

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