Titel: Benzinlöthkolben von G. Barthel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1895, Band 295/Miszelle 2 (S. 300)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj295/mi295mi13_2

Benzinlöthkolben von G. Barthel.

Textabbildung Bd. 295, S. 300

Einen handlichen Löthkolben mit Benzin als Heizmittel hat die Firma G. Barthel (vgl. 1893 290 263) geliefert. Der Hammerkolben des Apparates wiegt nur 170 g, er reicht wegen der zweckmässigen Heizung jedoch für die meisten Lötharbeiten aus. Da der Druck im Behälter durchschnittlich nur 1 at beträgt, letzterer aber auf 10 at geprüft ist, so erscheint eine Explosionsgefahr ausgeschlossen, trotzdem ist der Behälter mit einem Sicherheitsventile versehen. Da alle Theile des Kolbens hart gelöthet sind, so ist die Abnutzung eine nur geringe. Der Kolben ist in etwa 3 Minuten löthfertig und kommt in kurzer Zeit in Rothglut. Den Benzinbehälter umschliesst eine Lufthülse, durch welche eine Umwickelung des Behälters überflüssig wird, da dieser durch die dazwischen liegende Luftschicht gekühlt wird. Der Benzinlöthkolben ist nach Abnahme des Kupferkolbens sofort als Löthlampe zu gebrauchen. Der Benzinverbrauch beträgt durchschnittlich 35 g in der Stunde; die Löthdauer mit einer Füllung von 70 g Benzin kann auf 2 Stunden angenommen werden.

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