Titel: Ueber Fortschritte auf dem Gebiete der Gerberei.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1895, Band 297 (S. 66–71)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj297/ar297021

Ueber Fortschritte auf dem Gebiete der Gerberei.

Von Dr. Johannes Pässler in Freiberg i. S.

(Fortsetzung des Berichtes S. 40 d. Bd.)

C. Die Weiche und das Wässern.

Während früher unter den Gerbern allgemein die falsche Ansicht verbreitet war, dass das Weichwasser um so besser sei, je älter und je mehr es mit Fäulnisstoffen angefüllt wäre, hat jetzt grösstentheils dieser irrigen Meinung die richtige Platz gemacht, dass beim Weichen stets für frisches Wasser und für möglichst oftmalige Entfernung der leicht in Zersetzung übergehenden Producte Sorge zu tragen ist. In manchen Betrieben ist man schon zu der richtigen Erkenntniss gelangt, dass in der Weiche durch Zusatz von geringen Mengen antiseptischer Mittel jeder Fäulniss energisch vorgebeugt werden soll.

D. Schwitze.

Ursprünglich wurden diejenigen Häute, die zu schwerem Sohlleder verarbeitet werden sollen, durch die kalte Schwitze (sogen. Selbstschwitze) zur Enthaarung (zum Peelen) vorbereitet. Da nach dieser Methode die Haare nur nach längerer Zeit und dann noch schwer gingen, so änderte man das Schwitzverfahren mehrfach ab und führte die trockene Schwitze, die Kaltwasserschwitze und die Dampfschwitze ein, von welchen sich namentlich die beiden letzteren in der Praxis recht gut bewährt haben; bei der Dampfschwitze ist jedoch sorgfältig darauf zu achten, dass die Haut selbst nicht zu stark angegriffen wird.

E. Aescher.

(Enthaarung mit Kalk u.s.w.)

Früher geschah die Vorbereitung zur Enthaarung ausser in der Schwitze für die meisten Lederarten im Kalkäscher, welcher aus einer Kalkmilch besteht, und der zur Erreichung stärkerer Effecte zuweilen durch Zusatz |67| von Soda oder Potasche bezieh. Holzasche verschärft wurde. Um die Wirkung des Aeschers noch zu beschleunigen, hat man im Laufe der Zeit zum Theil mit Erfolg versucht, demselben andere Substanzen zuzusetzen, unter welchen vor allen Dingen Schwefelalkalien (Schwefelnatrium) und solche Producte, die Schwefelalkalien enthalten, ferner Schwefelarsenverbindungen gehören. Diese Verbindungen werden entweder direct dem Aescher zugesetzt oder mit einem dicken Kalkbrei verrührt, welches Gemisch (die sogen. „Schwöde“) auf die Fleisch- oder Haarseite der Häute aufgetragen wird. Der Zusatz von Schwefelarsen in den Aescher hat sich namentlich bei stark aufgetrockneten Häuten, welche schwer erweichen wollen, wie bei den Kipsen, bewährt. Die Wirkung des Schwefelarsens hat Sadlon56) ausführlich besprochen. Die Enthaarung unter Anwendung von Schwefelnatrium befördert den Process ausserordentlich, so dass man derartig behandelte Häute schon nach 12 bis 24 Stunden haaren kann; derselbe muss aber mit grosser Vorsicht ausgeführt werden, damit die Häute nicht Schaden erleiden. Der Gas- oder Grünkalk57), welcher wegen seiner enthaarenden Eigenschaften früher vielfach als Enthaarungsmittel verwendet wurde, ist jetzt aus der Gerberei fast vollständig verschwunden, weil derselbe in Folge Aenderung des Reinigungsverfahrens in den Gasfabriken kaum noch zu haben ist.

F. Beize.

Die Beize, welche aus den geäscherten Häuten hauptsächlichst den Kalk entfernen soll, hat sich weniger durchgreifender Neuerungen zu erfreuen, trotzdem gerade auf diesem Gebiete viele Vorschläge, z.B. ein Ersatz der unsauberen Kotbäder, gemacht worden sind. Viele der neueren Verfahren bewährten sich entweder nicht, oder hatten andere Nachtheile. So wollte Turnbull58) den Kalk aus den Häuten durch Maceration mit schwachen Zuckerlösungen entfernen, welche Methode wegen ihrer Kostspieligkeit aber nie in die Praxis übergegangen ist. Bauer und Gyiketta59) schlagen das Borol, welches durch Zusammenschmelzen von Borsäure und Natriumbisulfat erhalten wird, als Entkalkungsmittel vor. Es ist jedoch nicht anzunehmen, dass diese Substanz kalklösend wirkt, worauf auch Eitner hinweist. Möglicher Weise könnte das Borol, dessen fäulnisswidrige Eigenschaften von den Autoren hervorgehoben werden, eine dankbarere Rolle als mildes Antisepticum in der Gerberei spielen. Eine grössere Beachtung verdient entschieden die Kresotinsäure, welche von Hauff60) sowohl zum Entkalken als auch zum Schwellen empfohlen wird. Die Hauptvortheile der Kresotinsäure liegen darin, dass dieselbe in Folge ihrer Schwerlöslichkeit nie in schädlichem Uebermaasse angewandt werden kann, und dass ihre Wiedergewinnung stets möglich ist. Grundlegende Studien über die Wirkung der Beize liegen bis jetzt nicht vor.

G. Lederbildung und Gerbeverfahren.

a) Lohgerberei.

Ueber die Vorgänge bei der Lederbildung sind die Ansichten der Theoretiker und Praktiker noch sehr getheilt; namentlich stehen sich, wie auch schon erwähnt, die Knapp'sche und die Muntz'sche Theorie über die Lederbildung sehr schroff gegenüber. Während Knapp sagt, dass Leder aus mehr oder weniger isolirten Fasern der Bindegewebssubstanz besteht, die durch Zwischenlagerung der heterogensten Substanzen (pflanzliche Gerbstoffe, Fette, Salze u. dgl.) verhindert werden, beim Trocknen zusammenzukleben, stellt Muntz dasselbe als eine chemische Verbindung hin. Alle neueren Untersuchungen auf diesem Gebiete sprechen für die Richtigkeit der Knapp'schen Ansicht, welche auch in einer Arbeit v. Schroeder's und des Berichterstatters „Ueber die Gerbstoffabsorption der Haut“61) vertreten wird. Die Untersuchungsresultate dieser Autoren sprechen dafür, dass man es bei der Aufnahme des Gerbstoffes, speciell des pflanzlichen Gerbstoffes, mit physikalischen Processen zu thun hat. Es ergab sich bei diesen Untersuchungen ferner, dass die Menge des Gerbstoffes, die auf der Haut in Folge von Flächenanziehung niedergeschlagen wird, wechselnd und von der Concentration der Gerbstofflösung abhängig ist; die Menge Gerbstoff, welche Haut aufzunehmen vermag, ist begrenzt und beträgt etwa 100 Proc. der trockenen Haut. Diese Maximalmenge kann nur in die Haut gebracht werden, wenn man bei der Gerbung zunächst mit schwächeren Lösungen beginnt und diese erst mit vorschreitender Gerbung allmählich verstärkt. Diese eben referirte Arbeit wird von Knapp62) angegriffen, was zu einer Polemik über diesen Gegenstand führt.63)

Die Frage der Hautzersetzung beim Gerbeprocess in der Lohgerberei ist schon von Muntz ventilirt und dahin beantwortet worden, dass dieselben ziemlich bedeutend seien, v. Schroeder und der Berichterstatter64) wiederholten diese Versuche, verwendeten aber im Gegensatz zu Muntz, welcher nur kleine Hautstückchen gerbte und deswegen zu unzuverlässigen Ergebnissen gelangen musste, ganze Blössen. Diese Autoren stellten drei Gerbeversuche an, und zwar mit einer geschwitzten Rindsblösse (Sohlleder), mit einer Rossblösse und mit drei Kalbsblössen, und als Resultat derselben ergab sich, dass beim eigentlichen Gerbeprocess, in den Farben, Versenken und Gruben bei regelmässigem Gange der Gerbung grössere Verluste durch Zersetzung von Hautsubstanz nicht stattfinden. Die Möglichkeit geringer Zersetzungen lässt sich auf keinen Fall bestreiten; die Untersuchungen sprechen sogar dafür, dass solche geringe Hautzersetzungen beim eigentlichen Gerbeprocess regelmässig vor sich gehen, und dass diese Zersetzungen in der Sohlledergerberei etwas grösser sind als in der Oberledergerberei; diese grösseren Verluste in der Sohlledergerberei erklären die Verfasser damit, dass durch die wesentlich langsamere Angerbung der Sohlleder in den Schwellfarben und durch die längere Dauer des ganzen Gerbeprocesses leichter Hautzersetzungen eintreten können.

Von allen Zweigen der Gerberei hat entschieden die Lohgerberei die grössten und mannigfachsten Wandlungen im Laufe des gegenwärtigen Jahrhunderts erfahren. Zu diesen vielseitigen Aenderungen im alten Verfahren, mit welchem bei richtiger Handhabung unbestritten vorzügliche |68| Qualitäten hergestellt werden, führte immer das Bestreben, den Gerbeprocess, welcher früher nicht nur Monate, sondern Jahre lang währte, möglichst abzukürzen. Dieses Bestreben ist in der Neuzeit in das Extrem übergeschlagen und man spricht jetzt nicht nur von Schnell- und Rapidgerbeverfahren, sondern sogar von Momentgerbeverfahren, nach welchen man die schwersten Leder in wenigen Tagen oder gar in einigen Stunden gar machen will.

Es ist entschieden anzuerkennen, dass man den übermässig langen Gerbeprocess, wie man ihn früher durchführte, abkürzen will, aber man muss dabei stets im Auge behalten, dass man mit der Abkürzung der Gerbedauer nicht die Qualität des Leders verschlechtern darf. Es ist möglich, bei richtiger Beobachtung und Anwendung der Principien der Lohgerberei die Gerbedauer gegenüber dem ursprünglichen Verfahren wesentlich herabzusetzen, ohne dass die Qualität eine merkliche Einbusse erleidet. Werden diese letzten beiden Bedingungen erfüllt, so ist dies erst als ein Fortschritt zu betrachten; während die Rapidgerbung bei gleichzeitiger Erzeugung schlechter Waare als ein Missgriff und als eine Verschwendung der kostbaren Rohmaterialien zu bezeichnen ist.

Bevor wir an eine Aufzählung der wichtigsten bis jetzt vorgeschlagenen Methoden gehen, wollen wir erst die Mängel, der alten Methode beleuchten, durch deren Beseitigung nicht nur die Gerbedauer verkürzt, sondern zugleich dieselbe Qualität erzeugt und vor allem auch an Gerbmaterial gespart werden soll. Der Hauptgrundsatz der Lohgerberei ist immer der, dass die Häute nach genügender Vorbereitung zunächst in schwache Gerbebrühen und in demselben Maasse als die Gerbung vorschreitet in stärkere Brühen gelangen sollen. Gegen diese Grundregel wird vor allem bei dem alten Verfahren verstossen, bei welchem man die Leder mit Brühen gleicher Concentration zu lange stehen lässt, z.B. im Satz, in welchem die Leder zuweilen 6, 8 Monate und noch länger stehen; der kaltlösliche Gerbstoff ist vom Leder aufgebraucht und das Leder steht ohne jeden wesentlichen Nutzen so lange im Satz. Ferner ist meistens der Uebergang von den Farben zum Satz zu unvermittelt; es lässt sich hier durch Einreihung eines Versenkes viel erreichen, welches gewissermaassen ein Mittelding zwischen Farbe und Satz (mehr Lohe als die Farbe und weniger Lohe als der Satz auf ein gleiches Quantum Brühe) ist. Ausserdem sollen die Sätze nicht mit Wasser oder schwacher Sauerbrühe abgetränkt werden, sondern mit gerbstoffhaltigen Brühen, die durch rationelle Extraction von Satzlohen, frischen Lohen oder durch Auflösen von käuflichen Gerbstoffextracten erhalten werden. Will man in der Herabsetzung der Gerbedauer noch weiter gehen und die allmähliche stetige Steigerung des Gerbstoffgehaltes in den Brühen noch besser durchführen, so muss man das Versetzen ganz in Wegfall bringen und das Leder lediglich in Farben oder in Farben und Versenken ausgerben. Es ist dies ein Verfahren, welches sich jedoch nicht zur Herstellung guter Qualitäten Sohlleders, sondern mehr für schwächere, weniger starre Lederarten eignet. Das ursprüngliche Verfahren, nur in Brühen zu gerben, also die sogen. „Brühengerbung“, rührt von Séguin65) her, welcher dasselbe zuerst am Ende des vorigen Jahrhunderts vorschlug; man hat es später, in neuester Zeit besonders in England und Amerika, wesentlich umgeändert und verbessert.

In den letzten Jahrzehnten begnügte man sich aber nicht mit den bei der Brühengerbung erhaltenen Resultaten, sondern man wollte den Gerbeprocess noch weiter beschleunigen durch Anwendung der verschiedensten mechanischen und chemischen Mittel, unter welchen namentlich die Bewegung und die Elektricität eine hervorragende Rolle spielen. Was die Bewegung anbelangt, so kann bei richtiger Anwendung derselben der Gerbeprocess wesentlich abgekürzt werden, weil dadurch der Austausch der innerhalb und ausserhalb der Haut befindlichen Brühen bedeutend befördert wird; es kann aber auch bei unrationeller Benutzung dieses Hilfsmittels sehr viel Schaden angerichtet werden, wie viele Erfahrungen aus der Praxis beweisen. Man muss sich vor allen Dingen klar werden, wo, wann und wie Bewegung anzuwenden ist, und hierzu ist zu bemerken, dass bei allen Lederarten, die eine gewisse Starrheit und Steifigkeit besitzen sollen, also bei allen starken Sohlledern, Bewegung zur Beförderung des Gerbeprocesses vermieden werden soll, während bei der Herstellung von schwächeren Ledern, namentlich bei Oberledern, die Bewegung sehr fördernd wirkt. Die Häute sollen nicht von Anfang an zu stark bewegt, sondern erst auf gewöhnliche Weise angegerbt und dann bei allmählicher Brühsteigerung und entsprechender Bewegung weiter und zu Ende gegerbt werden. Ferner soll die Bewegung derartig sein, dass die Häute nicht an ihrer Festigkeit Einbusse erleiden; die Bewegung darf demnach keine zu übermässige sein, sondern nur so, dass für eine stetige, vollständige Durchmischung der Brühe gesorgt wird. Inwiefern diese Bedingungen bei den verschiedenen Schnellgerbemethoden erfüllt werden, soll bei der weiter unten folgenden kritischen Aufzählung dieser Methoden besprochen werden. Welche Rolle die Elektricität bei dem Gerbeprocesse spielt, ist vorläufig noch nicht definitiv erwiesen, wahrscheinlich ist dieselbe ohne wesentlichen Nutzen für den Aufnahmeprocess des Gerbstoffes und stellt nur eine überflüssige Zugabe dar. Auf welche Art und Weise der elektrische Strom in der Gerberei verwendet wird, werden wir weiter unten bei der Besprechung der einzelnen Verfahren kennen lernen. Zur Beschleunigung des Gerbeprocesses sind von manchen Seiten auch Zusätze verschiedener Chemikalien empfohlen worden, deren Anwendung meist aber mehr Schaden wie Nutzen bringt.

Wie erwähnt, wurden die ersten grösseren Versuche mit der Gerbung in Brühen von Séguin unternommen, welcher jedoch nach seiner Methode zunächst Producte von sehr zweifelhafter Qualität erzielte. In neuerer Zeit ist das Verfahren der Brühengerbung wesentlich verbessert worden und dementsprechend sind auch die dadurch hergestellten Leder besser geworden. Vor allen Dingen ist man vielfach zu einer geeigneten Combination der Brühengerbung mit der Grubengerbung übergegangen und hat damit die Gerbedauer wesentlich abgekürzt. Zur Herstellung der für die Brühengerbung erforderlichen Brühen werden entweder die käuflichen Gerbeextracte direct aufgelöst oder der Gerber extrahirt sich die Gerbmaterialien selbst.

Zur Extraction der Gerbmaterialien sind die verschiedensten Apparate und Systeme vorgeschlagen worden, deren vollständige Aufzählung hier zu weit führen würde.

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Theilweise ist die Extraction eine sehr unrationelle und in Folge dessen die Ausnutzung der Gerbmaterialien eine sehr unvollständige. Die beste Extraction wird erreicht, wenn die zerkleinerten Gerbmaterialien in einem System von Gefässen mit Durchführung des Gegenstromprincipes unter Anwendung von Kochhitze extrahirt werden; man erhält hierbei starke Brühen unter gleichzeitiger guter Ausnutzung des Gerbstoffgehaltes. Derartige Extractionssysteme besitzen grosse Aehnlichkeit mit den Diffusionsbatterien der Zuckerfabriken und liefern bei der Wahl des richtigen Verhältnisses zwischen Gerbmaterial und Flüssigkeit gute Resultate. Bei solchen Extractionssystemen ist es nothwendig, dass die schon mehrmals mit Brühen behandelten Gerbmaterialien vor allen Dingen zuletzt wiederholt mit schwachen Brühen oder Wasser zur besseren Auslaugung längere Zeit gekocht werden, während das frische Material mit den stärkeren Brühen möglichst bei niederer Temperatur behandelt werden soll, damit die für den Gerbeprocess vortheilhaften, auf dem Gerbmaterial befindlichen Gährungserreger nicht durch die Kochhitze vernichtet werden. Sehr vortheilhaft erweisen sich auch Extractoren, in welchen man das zu extrahirende Material mit der Flüssigkeit unter Dampfdruck von einigen Atmosphären erhitzen kann. Uebrigens werden jetzt derartige Extractionssysteme auch zur Auslaugung von solchen Gerbmaterialien verwendet, die aus den Farben, Versenken oder Sätzen noch mit einem nicht unbedeutenden Gerbstoffgehalt kommen und früher meistens nicht mehr auf Gerbstoff genutzt wurden. Leider wird bis jetzt immer noch eine viel zu grosse Menge Gerbstoff in den gebrauchten Gerbmaterialien in denjenigen Gerbereien weggeworfen, welche lediglich noch nach altem Verfahren arbeiten und ihre Gerbstoffe nach dem Gebrauch gar nicht mehr oder nur kalt, und dies auf unrationelle Weise, auslaugen. Durch allgemeine Einführung guter Extractionsverfahren könnte noch viel Gerbstoff nutzbar gemacht werden. Man hat auch versucht, zur Herstellung von starken Brühen bei der Extraction dem Wasser gewisse Chemikalien zuzusetzen, welche die Gerbstoffe leichter in Lösung bringen sollen; so schlug Mitscherlich Calciumbisulfit und Sadlon Borax vor, welch letzterer auch bewirken sollte, dass derartige Brühen viel rascher in die Haut eindringen als gewöhnliche Gerbbrühen. Diese Verfahren haben jedoch keine Verbreitung in der Praxis gefunden.

Die auf oben beschriebene Weise erhaltenen Brühen können nicht ohne weiteres zum Gerben verwendet werden, sondern es muss deren Stärke bezieh. ihr Gerbstoffgehalt maassgebend für ihre Verwendung sein. Der Gerber muss bei Anwendung der Brühengerbung ein ganz geordnetes Brühensystem einrichten und wird sich für diesen Zweck bei der Extraction möglichst starke Brühen herzustellen suchen, die er nach Bedarf dann beliebig verdünnen kann. Der Mangel eines solchen geregelten Systems ist eben meist Ursache der mit der Brühengerbung erhaltenen, oft schlechten Resultate gewesen; es ist dann gegen den erwähnten alten Grundsatz verstossen worden, dass man mit schwachen Brühen angerben und erst nach und nach eine allmähliche Steigerung der Brühenstärken stattfinden lassen soll. Jedes zu schnelle Vorgehen muss unfehlbar zu schlechten Resultaten führen. Der häufige Verstoss gegen diese Grundregeln hat die in Brühen gegerbten Leder in einen Ruf gebracht, welcher schlechter ist, als sie es verdienen.

Durch die Anwendung der Brühengerbung, welche sich namentlich in England und Amerika viele Anhänger verschaffte, wurde die Gerbedauer bedeutend herabgesetzt, wenn auch zugestanden werden muss, theilweise auf Kosten der Qualität des Leders. Das Streben nach weiterer Abkürzung der Gerbedauer ruhte jedoch nicht und schuf immer neue Verfahren, welche sich aber wegen ihrer Kostspieligkeit oder sonstiger Nachtheile meist in der Praxis nicht bewährt haben, so dass dieselben wohl ausser vom Erfinder kaum von anderer Seite praktisch ausgeübt werden. Man ging bei diesen neuen Verfahren immer von dem Bestreben aus, die Berührung der Gerbebrühen mit dem Hautmateriale möglichst innig zu machen und das Eindringen der Flüssigkeit in die Haut zu befördern; so presst Spilsbury66) die Gerbebrühen durch hydrostatischen Druck durch die zwischen Rahmen gespannten Häute; in ähnlicher Weise drückt Hannoye67) in einer Art Real'scher Presse die Gerbebrühen durch die Häute. Fletscher68) legt die Häute in die in einem hermetisch verschliessbaren Gefässe befindliche Brühe und treibt diese durch comprimirte Luft oder hydrostatischen Druck in die Poren. In ähnlicher Weise verfahren Knowlys und Duesbury69), welche über der Brühe noch einen luftverdünnten Raum herstellen. Welchen Zweck übrigens die Luftverdünnung haben soll, ist nicht einzusehen; dieselbe hat auch praktisch keine Wirkung. Drake70) näht zwei Häute zu einem Sacke zusammen und füllt denselben mit Gerbebrühe an, wobei die durch die Blösse filtrirende Flüssigkeit die Haut gerbt; Turnbull71) lehnt sich an dieses Verfahren an, senkt aber die so hergestellten Säcke noch in Sumachbrühe ein. Diese letzten beiden Verfahren boten eigentlich nichts Neues, da im Orient die sumachgaren Ziegen- und Schaffelle schon seit den ältesten Zeiten auf diese Weise gegerbt werden.

Die maschinellen Einrichtungen und die Apparate für diese genannten und ähnliche Systeme sind meistens verhältnissmässig hoch im Preis oder diese Verfahren erfordern so viel Arbeit, dass ihre praktische Verwerthbarkeit dadurch vollständig in Frage gestellt wurde. Man suchte in Folge dessen durch Bewegung der Brühen den Gerbeprocess zu beschleunigen. Dieses Princip wurde zuerst von Herapath und Cox72) angewandt, welche etwa 50 Blössen zu einem endlosen Bande zusammenheften und dieses über Leitrollen durch die Gerbebrühen in stetiger Bewegung führen. Nach anderen Verfahren bewegt man nicht die Häute, sondern die Brühe, oder man bringt beide in lebhafte Bewegung; wieder andere Systeme unterwerfen das Hautmaterial noch einer mechanischen Bearbeitung in besonderen Walkapparaten und erhoffen dadurch eine ganz besonders günstige Wirkung. Vauquelin73) bearbeitet die Blössen täglich in warmer Gerbebrühe in einem Kasten mit Stampfen. Squire74) bringt die Häute in eine langsam rotirende durchbrochene Trommel, welche durch Scheidewände in vier Räume getheilt ist und nahezu zur Hälfte |70| in die Gerbebrühe eintaucht. Bei den Umdrehungen werden die Blössen aus der Brühe herausgehoben, verändern in Folge dessen immer ihre Lage und die Brühen werden gleichmässig durchmischt. Diese Art der Bewegung ist entschieden eine der rationellsten und geeignet, die Gerbedauer bedeutend abzukürzen. Knoderer75) gerbt in einer rotirenden evacuirten Trommel. King76), welcher ebenfalls die Häute in Walktrommeln mit den Gerbebrühen rotiren lässt, ersetzt in den Brühen durch besondere Schöpfvorrichtungen beständig den von der Haut aufgenommenen Gerbstoff. Cowburn77) gerbt die Häute in Kästen, welche in der Mitte auf Achsen und seitlich auf Stützfedern ruhen. Durch Maschinen antrieb lassen sich diese Kästen in schaukelartige Bewegung bringen, wodurch für eine stetige Bewegung der Brühe und der Häute gesorgt wird. Reinsch78) hat sich ein Gerbeverfahren patentiren lassen, welches er als „Rieselgerbung“ bezeichnet. Das Wesentliche dieser neuen Methode, bei der die Gerbezeit sehr kurz sein soll, besteht darin, dass die Gerbeflüssigkeit über die Häute, welche an einem schwach geneigten, mit Verticalrinnen versehenen Träger aufgehängt sind, geleitet wird und in einem stetigen Strome über beide Hautflächen herabrieselt. Dieses Verfahren ist nach den Angaben des Autors zunächst anwendbar auf alle gebräuchlichen Gerbstofflösungen, welche durch die Einwirkung der Luft chemisch nicht verändert werden, also für Alaun-, Eisen- und Chromgerbung. Für Lohgerbung empfiehlt Reinsch, den Gerbeprocess in einem abgeschlossenen Raume vorzunehmen, welcher mit einem indifferenten Gase gefüllt ist, wozu sich Kohlensäure am besten eignen würde. Reinsch stellt auch eine Calculation der Herstellungskosten des nach alter Methode und des nach seinem Verfahren hergestellten Leders auf, wobei die ersteren zu hoch und die letzteren entschieden zu niedrig angegeben sind. Für Lohgerbung würde sich das Reinsch'sche System wegen des Arbeitens in einer Kohlensäureatmosphäre zu hoch im Preise stellen, für Mineralgerbung, worauf wir noch weiter unten zurückkommen werden, liegen noch zu wenig praktische Erfahrungen vor.

Eine wesentliche Verbesserung des Squire'schen Verfahrens bietet das Patent von Dörr und Reinhart79). Diese haben nach dem Principe der Fassgerbung einen zum Gerben von Fellen bestimmten Lohgerbeapparat construirt, in welchem bei der Rotation die Felle durch zweckmässig angebrachte Schaufeln stetig in eine neue Lage kommen und die Brühe fortwährend durchmischt wird.

Von chemischen Agentien sind zur Beschleunigung des Gerbeprocesses eine grosse Menge der verschiedensten Substanzen vorgeschlagen worden; zum Theil auch solche, welche in den Concentrationen, in denen sie verwendet werden sollen, recht nachtheilig auf die Qualität des Leders wirken können, wie z.B. doppeltchromsaures Kali, Ammoniak, kohlensaures Ammon, Soda, Schwefelsäure u.s.w. Diese Substanzen wirken wahrscheinlich beschleunigend auf den Gerbeprocess, indem sie die Diffusion der Brühen innerhalb und ausserhalb der Haut befördern; ebenso wirkt auch das Kochsalz, welches deswegen als Zusatz zu Gerbebrühen verwendet wird, aber den Nachtheil hat, dass die Leder weich werden. Alaun verwendet man jetzt, besonders in der Quebrachogerberei, für den gleichen Zweck. Nach Hund80) sollen die Häute abwechselnd in eine Gerbstofflösung und in eine Chlorcalciumlösung oder direct in eine mit Chlorcalciumlösung versetzte Gerbstofflösung kommen; dieses Verfahren soll es auch ermöglichen, die Blössen direct in concentrirte Brühen einhängen zu können, und die Gerbedauer soll nur den zehnten Theil der ursprünglichen betragen. Das Chlorcalcium wirkt hierbei ebenso wie das Chlornatrium, wird aber das Leder noch weicher und hygroskopischer machen als dieses, weswegen in der Praxis das Hund'sche Verfahren kaum Verbreitung finden wird.

Wie in anderen Industriezweigen, so versuchte man auch in der Gerberei die Elektricität, welche ja auf manchen technischen Gebieten grossartige Umwälzungen hervorgerufen hat, für irgend welche Zwecke zu verwerthen, und glaubte vor allen Dingen durch Anwendung derselben die Gerbedauer abkürzen zu können, ohne sich zunächst darüber klar zu sein, ob und wie überhaupt die Elektricität dabei wirken könne. Es sind im Laufe der Jahre auch auf eine Anzahl Gerbe verfahren, bei welchen neben Elektricität zugleich Bewegung angewandt wird, Patente genommen worden; aber im Grossen und Ganzen sind die Hoffnungen, die man auf die Anwendung der Elektricität gestellt hatte, nicht in Erfüllung gegangen. Die verschiedenen elektrischen Gerbeverfahren sind wohl von einzelnen Betrieben angenommen, meistens aber wegen der schlechten Resultate oder wegen hoher Betriebskosten wieder fallen gelassen worden.

Der Engländer Cross81) war der erste, welcher im J. 1849 die Elektricität in der Gerberei anwendete; derselbe leitete bei der gewöhnlichen Grubengerbung unter Benutzung von Blei- und Zinkplatten als Elektroden einen elektrischen Strom durch die Grube; in ähnlicher Weise verfahren Rebu, sowie de Merittens, von welchen der erstere seine Methode in England (im J. 1861) und der letztere in Russland (im J. 1874) patentiren liess. Goulard82), welcher die angebliche Beschleunigung des Gerbeprocesses durch den elektrischen Strom fälschlicher Weise der Zersetzung des Wassers in seine Bestandtheile und der Umwandelung des Stickstoffes in Ammoniak zuschrieb, liess durch den Gerbebottich einen elektrischen Strom gehen und schaltete dabei die Pole öfters um. Bei diesen angeführten Verfahren wurden fast nur schwache Ströme, ohne gleichzeitige Bewegung der Flüssigkeit oder Häute, angewendet. Eine wesentliche Beschleunigung des Gerbeprocesses hat hier wohl kaum stattgefunden, wenigstens gilt dieselbe nicht als erwiesen; diese Verfahren sind auch nie in grösserem Maasstabe in Betrieb gewesen.

Von den Verfahren, bei welchen neben der Elektricität zugleich auch Bewegung in Betracht kommt, haben namentlich zwei viel Aufsehen erregt, und zwar das Verfahren von Worms und Balé83) und das von Groth.84) Die Patente von Pieper85) und von Nichelson und Palmer86) beruhen |71| auf ähnlichen Principien, haben sich aber keinen Eingang in die Praxis verschafft. Bei dem Verfahren nach Worms und Balé werden grosse Walkfässer verwendet, deren Böden auf der Innen- und Aussenseite Kupferreifen tragen, die wiederum durch Kupferbolzen mit einander in Contact stehen. Die äusseren Reifen werden mit der Elektricitätsquelle verbunden und die inneren bilden dann die Elektroden. Zum Betriebe werden in das Walkfass aus Extracten hergestellte Gerbebrühen von 4 bis 5° Be. (finden Beginn also ausserordentlich stark), Terpentinöl und die Häute eingegeben und hierauf wird während der Rotation etwa 18 Stunden lang ein Strom von 7 bis 8 Ampère und 40 bis 50 Volt durch geleitet. Danach wird die Gerbung im rotirenden Fasse ohne Elektricität unter Hinzugabe frischen Extractes vollendet. Innerhalb 96 Stunden sind nach den Angaben von Augenzeugen selbst die stärksten Rindshäute vollständig durchgegerbt. Bei dem System Groth werden feststehende Gerbegefässe verwendet, in welchen die an drehbaren Rahmen befestigten Häute bewegt werden können. Als Elektroden sind an gegenüberliegenden Gefässwandungen Kupferplatten angebracht. Die verwendeten Brühen werden ziemlich schwach gehalten und nur allmählich bis auf 2,5° Bé. verstärkt. Der elektrische Strom, dessen Stärke sich ebenso wie die Bewegung selbst nach der Beschaffenheit der Häute richtet, wird nur zeitweise durchgeleitet. Kalbfelle werden nach diesem System in 10 bis 14 Tagen und schwere Häute in 4 bis 6 Wochen fertig gegerbt. Die Gerbezeit ist also hier wesentlich länger als bei dem Verfahren von Worms und Balé. Die nach System Groth hergestellten Leder sind nach dem Urtheile von Fachleuten von guter Qualität; eine andere Frage, die jetzt erörtert werden soll, ist die, ob nicht unter Weglassung der Elektricität das gleiche Resultat erzielt werden kann.

Versuche, die Wirkung der Elektricität auf den Verlauf des Gerbeprocesses zu erklären, sind von verschiedenen Seiten gemacht worden, so z.B. von Thompson, welcher sich dahin äussert, dass der elektrische Strom die Poren der Haut öffnet, den Gerbstoff hineintreibe und die active chemische Energie der Gerbstoffe erhöhe. Es sind dies aber nur leere Redensarten, welche ohne jeden praktischen und theoretischen Werth sind. Eingehendere Studien über die Wirkung der Elektricität betrieben Rideal und Trotter87), ohne jedoch zu einem spruchreifen Resultate zu kommen. Bei Anstellung ihrer Versuche und bei den Schlussfolgerungen aus ihren Resultaten sind diese Forscher von falschen Voraussetzungen ausgegangen, weswegen ihre Ergebnisse, nach welchen die Elektricität den Gerbeprocess wesentlich abkürzen soll, gar nichts beweisen. Den besten Aufschluss darüber, ob die Elektricität beschleunigend auf den Gerbeprocess wirkt, können nur Gerbeversuche geben, bei welchen mit und ohne Elektricität unter sonst vollständig gleichen Bedingungen gearbeitet wird. Derartige Versuche sind von verschiedenen Seiten ausgeführt worden und eigentlich immer mit dem Resultat, dass die Elektricität nahezu ohne jeden Einfluss, die Bewegung dagegen die Ursache der Beschleunigung ist. Sadlon wies bereits 1880 in Petersburg und ein anderer 1889 in New York nach, dass bei dem Verfahren von Worms und Balé die Elektricität ohne Einwirkung auf die Gerbedauer und auf die Qualität des Leders ist. Ein Gleiches hat Bögh, welcher im Auftrage des Dänischen Gerbervereins derartige Versuche ausführte, für das Groth'sche System nachgewiesen. Eitner88), der bei seinen Versuchen zu demselben negativen Resultat kam, hat sich wiederholt dahin ausgesprochen, dass bei den verschiedenen sogen. elektrischen Gerbesystemen die Elektricität vollständig überflüssig sei und die Abkürzung der Gerbedauer lediglich der Bewegung zugeschrieben werden müsse. Man kann diese Urtheile vielleicht noch dahin abschwächen: Die Elektricität ist vielleicht nicht ohne jeden Einfluss auf die Gerbedauer, derselbe ist aber entschieden so gering, dass es sich nicht lohnt, die Elektricität in der Gerberei einzuführen, weil man mit Bewegung viel mehr erzielen kann.

Eine Neuerung in der Verwendung der Elektricität, welche auch patentirt worden ist, schlägt Finot89) vor. Derselbe leitet durch das lebhaft bewegte Gerbebad bei einer Temperatur von 25 bis 30° C. ausser dem elektrischen Strom auch noch einen Kohlensäurestrom, durch welche Combination eine schwere Ochsenhaut in etwa 250 Stunden vollständig durchgegerbt sein soll. Versuche in grösserem Maasstabe sind mit diesem Verfahren, welches sich ziemlich kostspielig stellen dürfte, nicht gemacht worden.

(Schluss folgt.)

|67|

Der Gerber, 1891 S. 284.

|67|

D. p. J. 1839 72 455.

|67|

D. p. J. 1845 97 60. 1846 99 240.

|67|

D. R. P. Nr. 579.

|67|

J. Hauff, Anleitung zum Entkalken aller Arten von Häuten und Fellen mittels Kresotinsäure. Stuttgart 1889, Carl Liebich.

|67|

D. p. J. 1892 284 256 und 288.

|67|

D. p. J. 1892 286 93.

|67|

D. p. J. 1893 287 43, 238, 239. 288 143.

|67|

D. p. J. 1893 289 137, 210 und 229.

|68|

Annales de Chimie, Bd. 20 S. 15 bis 77.

|69|

D. p. J. 1824 13 342. 1826 20 107. 1832 46 155.

|69|

D. p. J. 1843 87 157.

|69|

D. p. J. 1824 15 310.

|69|

D. p. J. 1827 25 245. 1828 29 273.

|69|

D. p. J. 1832 45 377. 46 155.

|69|

D. p. J. 1845 97 60. 1846 99 240.

|69|

D. p. J. 1838 69 39. 1839 71 483. 72 318.

|69|

D. p. J. 1840 76 400.

|69|

D. p. J. 1845 98 145.

|70|

D. p. J. 1859 151 456. 1860 157 388.

|70|

D. p. J. 1881 230 71.

|70|

D. R. P. Nr. 65945.

|70|

D. R. P. Nr. 71014.

|70|

D. R. P. Nr. 72054.

|70|

D. R. P. Nr. 71759.

|70|

Englisches Patent Nr. 12618 (1849).

|70|

D. R. P. Nr. 27273.

|70|

D. R. P. Nr. 45516.

|70|

Application of Electricity to Tanning. By L. A. Groth London 1893, Tokenhouse Buildings 3. D. R. P. Nr. 63305.

|70|

D. R. P. Nr. 56948.

|70|

Englisches Patent Nr. 9776 (1889).

|71|

Society of Chemical Industry, April 1891.

|71|

Der Gerber, 1888 S. 173. 1894 S. 13, 25 und 37.

|71|

D. R. P. Nr. 72053.

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