Titel: Chabottenfundament.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1895, Band 297/Miszelle 2 (S. 71–72)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj297/mi297mi03_2

Chabottenfundament.

Bei einem 12 Jahre im Betriebe stehenden, 5000 k schweren Dampfhammer musste in Folge zunehmenden Schiefstehens der Chabotte letztere freigelegt und das Fundament derselben untersucht werden. Dabei wurde gefunden, dass die obere Schicht der hölzernen Chabottenunterlage an der Stelle der tiefsten Senkung der Chabotte in eine braunkohlenartige, trockene, theils pulverige, theils stückige oder faserige Masse |72| umgewandelt war. Auch die übrigen Schichten der Holzunterlage waren braun und stückig, fast kohlig geworden. Die Fundirung der Chabotte bestand aus einem auf festem Kies aufgeführten Betonklotz von 2 m Breite, 7 m Länge und 2 m Höhe, auf welchem drei Balkenschichten von Eichenholz kreuzweise über einander gelegt waren. Die unterste derselben enthielt 7 Balken von 6 m Länge, die mittlere 17 von 1,95 m Länge, die oberste 7 Balken von 4,8 m Länge. Der Querschnitt der Balken war 30 × 30 cm. Auf dieser Holzunterlage ruhte die dreitheilige, etwa 51000 k schwere Chabotte. Der Betonkörper wurde vollständig erhalten vorgefunden. (Stahl und Eisen.)

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