Titel: Schieberventile „Lunken“.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1895, Band 297/Miszelle 6 (S. 120)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj297/mi297mi05_6

Schieberventile „Lunken“.

Textabbildung Bd. 297, S. 120
Textabbildung Bd. 297, S. 120
Textabbildung Bd. 297, S. 120
Textabbildung Bd. 297, S. 120
Textabbildung Bd. 297, S. 120

Das Schieberventil „Lunken“ (Fig. 1 bis 5) hat den Vorzug, dass durch Lösen zweier Schrauben das ganze Innere zugänglich gemacht werden kann, ohne dass es nöthig wäre, die fertig montirte Leitung zu verlegen. Dies ist dadurch erreicht, dass der von einer Bügelschraube gehaltene Deckel Fig. 1 nach Lösen der beiden Muttern seitlich zur Leitungsrichtung herausgenommen werden kann und mit diesem Deckel der an demselben befestigte innere Mechanismus Fig. 3 und 4. Die Ventile sind aus Rothguss und haben auswechselbare Dichtung aus gleichem Metall. Behufs Anstellen und Auswechseln des Ventilsitzes ist ein gezahnter Schlüssel beigegeben, der nach Fig. 5 und 4 gestaltet und zu handhaben ist. Die Ventile über 2½ Zoll haben ein selbsthätiges Nebenventil, wodurch der Druck auf den Schieber aufgehoben wird, so dass alle Reibung vermieden wird und das Ventil ungeachtet hohen Druckes leicht arbeitet. Wegen des seitlichen Schlusses ist es möglich, die beweglichen Ventiltheile in einen engen Raum einzuschliessen, so dass ein Durcheinanderfallen ausgeschlossen ist. Die Vertretung für Deutschland ist Delisle und Ziegele in Stuttgart übertragen worden.

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