Titel: Herstellung von Accumulatorenplatten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1895, Band 297/Miszelle 5 (S. 167–168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj297/mi297mi07_5

Herstellung von Accumulatorenplatten.

Accumulatorelektroden werden nach dem neuen Verfahren von C. Rousseau aus gegossenen, mit Längsrippen versehenen Bleiplatten hergestellt, auf denen man auf mechanischem Wege |168| transversale oder schräge Schnitte anbringt, so dass Zähne, respective mehr oder weniger eckige Vorsprünge entstehen. Die Zähne werden dann auf das angestrichene active Material niedergepresst, um dasselbe einzuschliessen und in gutem Contact mit der Bleiplatte zu halten. Nach dem Verfahren von C. Pollak wird kohlensaures Blei mit Aetzalkali zu einem Teig angerührt, unter Anwendung von geeigneten Trägern in die gewünschte Gestalt geformt und nach dem Trockenwerden in alkalischer Lösung durch Elektrolyse reducirt. Das gebildete poröse Blei wird gleich nach der Reduction in noch nassem Zustande zusammengepresst. Nach G. E. Heyl werden in die offenen Giessformen stabförmige Einlagen aus nicht wirksamer Masse in ihrer richtigen Stellung eingebracht. Nach Schliessen der Giessform wird das Träger- respective Gittermetall eingegossen, welches die Einlage gänzlich oder theilweise umschliesst, worauf das so hergestellte Gitter mit wirksamer Masse beladen wird. (Allgemeine Mühlen- etc. Zeitung.)

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