Titel: Herstellung einer Thalsperre mittels Dampfwalze.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1896, Band 302/Miszelle 3 (S. 168)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj302/mi302mi07_3

Herstellung einer Thalsperre mittels Dampfwalze.

Die Bauunternehmung der Wienthalwasserleitung hat in Tullnerbach eine Thalsperre von 250 m Länge und 12 m Höhe aus lehmiger Erde herzustellen. Der Absperrdamm hat an der Krone eine Breite von 5 in, thalaufwärts eine Böschung von 1 : 3, thalabwärts von 1 : 2. Die Anschüttung des Materials erfolgt in Schichten von 0,2 m Höhe. Bisher wurde das Material durch Stampfen comprimirt. Neuerdings wurde zu diesem Behufe von der Firma John Fowler und Co. in Leeds, vertreten durch E. Bergmann in Wien, eine Dampfwalze construirt, welche in Tullnerbach in voller Arbeitsthätigkeit steht. Die Maschine wird bis zum Spätsommer an der Herstellung der Thalsperre arbeiten und wird durch dieselbe neben bedeutender Festigkeit des Dammes auch eine grosse Ersparniss an Arbeitskraft erzielt. Mit Rücksicht auf die im Zuge befindlichen grossen Flussregulirungen dürfte dieser Maschine sich ein grosses Gebiet erschliessen. (Zeitschrift für Transportwesen und Strassenbau, 1896 S. 210.)

-r.

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