Titel: Neue Holzbearbeitungsmaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1897, Band 304 (S. 145–151)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj304/ar304036

Neue Holzbearbeitungsmaschinen.

(Fortsetzung des Berichtes S. 121 d. Bd.)

Mit Abbildungen.

Bohrmaschinen für Bürstenhölzer sind in letzter Zeit in verschiedenen eigenartigen Sonderausführungen vorgeschlagen und verdienen eine nähere Betrachtung.

Bei der Maschine von J. Macdonald und R. C. Thomson in Glasgow (D. R. P. Nr. 83262) dient eine Schablone zur Sicherung der Lochstellung.

Textabbildung Bd. 304, S. 145

Auf der Arbeitswelle A (Fig. 49 und 50) sitzen zwei unrunde Scheiben DE, deren erste einer Stange dd1 eine auf und nieder gehende Bewegung ertheilt, während die zweite den Bohrerkopf F bethätigt. Die Stange dd1 setzt sich aus zwei federnd verbundenen Theilen zusammen, welche so lange starr bleiben, als kein Hemmniss die Bewegung des oberen Theils hindert. Ist dies dadurch der Fall, dass die Führungsspindel S nicht in ein Loch der Schablone T trifft, so bewegt sich der untere Stangentheil unabhängig vom oberen. Der obere Stangentheil d1 tritt mittels Zapfens mit dem einen Ende eines wagerechten zweiarmigen Hebels s in Eingriff, der oben am Gestelltheil R drehbar angebracht ist. Die Drehung der Curvenschubscheibe D veranlasst sonach durch die vorbeschriebene Anordnung eine Auf- und Abbewegung der Führungsspindel S über der Schablone T. Der Hebel s ist durch das Glied s1 o. dgl. an das obere Ende der senkrecht auf und ab gehenden Spindel S angelenkt, die in Führungen R1 des Gestelltheiles R läuft.

Die Nuth der anderen Curvenschubscheibe E auf der Welle A dient durch ihren Eingriff mit einem mit Röllchen e2 versehenen Zapfen am unteren Ende der Verbundstange ee1 zur entsprechenden Bewegung der letzteren. Auch diese Stange ist mit Schlitzen und Bolzen, sowie einer Feder e4 in derselben Weise wie die Stange dd1 versehen. Der obere Theil e1 der Verbundstange ee1 ist gabelartig ausgebildet und ein Arm der Gabel ist bei f an einen senkrechten Bohrkopf F angelenkt, der in Führungen f1 eines an den Tisch A2 angehängten Trägers f2 läuft. Es wird also der Bohrkopf F durch die Curvenschubscheibe E durch Vermittelung der Verbundstange ee1 senkrecht auf und ab bewegt. Der Bohrkopf F trägt auf einer senkrechten Spindel ein Futter f3 zur Aufnahme des Bohrwerkzeuges und diese Spindel wird mit hoher Umlaufsgeschwindigkeit durch den Riemen F1 angetrieben, der um die kleine Scheibe f4 und die grosse Scheibe F2 auf der Welle B führt und über eine grosse Führungsscheibe geleitet wird.

Die Schablone T erhält die erforderliche Anzahl von Löchern und trägt das zu bohrende Holz t mittels Ansätze t1, gegen welche das Holz durch einen Knaggen oder Lappen t2, welcher an einem unter Wirkung einer Feder stehenden Hebel t3 sitzt, gehalten wird. Gleichzeitig wird das Holz von der Schablone T durch Knaggen oder Stifte entfernt gehalten. Diese Schablone T wird an dem unteren Theil eines rechteckigen Tragerahmens G derart befestigt, dass sie um die Bolzen G4 schwingende Bewegung ausführen kann. Der Rahmen G wird durch eine Reibungsrolle G1 aufgehängt, welche auf der gekrümmten oberen Seite einer Platte G2 aufliegt, die von einem oberen Consolarm H des Gestelles R getragen wird.

Der Tragerahmen G schwingt um den Bolzen G3 als Drehmitte, und die Rolle G1, welche gegen die Curve der Platte G2 anliegt, gestattet, dass die Schablone T und das von derselben getragene Holz gegen den Bohrer derart sich einstellt, dass das Bohren der Löcher unter dem entsprechenden Winkel erfolgt. Für die verschiedenen Erfordernisse kommen Platten G2 mit verschiedenen Leitcurven zur Anwendung.

Um Löcher in gebogene Bürstenhölzer zu bohren, wird der rechteckige Tragerahmen G abgenommen und eine besondere gekrümmte Schablone T angewendet, an deren Unterseite das Holz t durch Ansätze und Federklemmen am Ende festgehalten wird.

Diese Schablone wird durch einen Rahmen G getragen, der durch eine Rolle an der gebogenen Kante einer Platte aufgehängt wird, die an dem vor der Führungsspindel S auf dem Tisch anzubringenden Tragestück befestigt ist.

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Die Schablone und ihr Rahmen G schwingen in zwei Richtungen, so dass das Bürstenholz gegen den Bohrer unter dem entsprechenden Winkel sich einstellt.

Wenn nach Ingangsetzen der Maschine die Schablone T derart bewegt wird, dass die Löcher der Schablone nach einander unter die Spitze der Führungsspindel S gebracht werden, so steigt, wenn diese Spindel in jedes Schablonenloch niedergeht, das Bohrwerkzeug nach oben und bohrt das erforderliche Loch. Wenn indessen die Bewegung der Schablone nicht derart erfolgt, dass eines der Löcher in Richtung mit der Spitze der Führungsspindel fällt, so kann diese Spindel nicht nach unten gehen, sondern trifft auf das volle Metall der Schablone, und es lässt die Feder d4 der Stange d den unteren Theil derselben hochgehen, ohne dass der obere Theil d1 mitgenommen wird. Gleichzeitig kommt ein Knaggen d6 am oberen Theil d1 der Verbundstange mit einem Ende J1 eines gebogenen Hebels J in Eingriff und veranlasst dessen anderes Ende J2, den Bohrkopf F niederzudrücken und das Hochgehen mit dem Bohrer zu verhindern, während die Feder e4 den unteren Theil e der Stange ee1 hochgehen lässt, ohne dass der obere Theil mitgenommen wird. Unten am Tisch A2 ist ein Anschlag K angebracht, welcher den Seitendruck der Stange dd1 aufnimmt und verhindert, dass diese verbogen oder verschoben wird. Auf diese Weise werden bei der Maschine alle Stösse oder Schläge vermieden.

Textabbildung Bd. 304, S. 146

Bei der Maschine von L. Jacobi in Magdeburg (D. R. P. Nr. 85306) wird der das Arbeitsstück tragende Schlitten selbsthätig gegen die mehrfachen Bohrspindeln verschoben.

Die in Fig. 51 und 52 dargestellte Maschine arbeitet mit sieben wagerechten Reihen von je drei Bohrern c gegen das vom Schlitten D getragene Bürstenholz B. Der Arbeitsschlitten rollt auf dem Tisch a und erhält seinen Antrieb von einem Wendegetriebe E, dessen Zahntriebstange e in Winkeln e1 lagert und ihre Bewegung auf die geführte Schiene F überträgt. Die senkrechte Schaltung des Bürstenholzes erfolgt in der Führung H von der Zahnstange R aus unter jeweiliger Sperrung in der bezüglichen Höhenlage durch eine in die Zahnstange L eingreifende Klinke L Die Zahnstange wird bei jedem Hube durch besondere Mechanismen um einen Zahn gehoben.

Die Theilung der Zahnstange und damit die Aufwärtsbewegung des Werkstückes muss zu dem senkrechten Abstande der einzelnen Bohrer in einem bestimmten Verhältniss stehen. Nach einer Anzahl Hübe, welche gleich Abstand der Bohrwellen dividirt durch Zahnstangentheilung ist, muss eine Unterbrechung der Senkrechtbewegung eintreten, wenn nicht alle Bohrerreihen mit Ausnahme der obersten in bereits gebohrte Löcher eintreten sollen. Bei der dargestellten Maschine ist dieses Verhältniss 1 : 3 angenommen, und es erfolgt die Unterbrechung dieser Bewegung, d.h. die Auslösung der Sperrklinke l selbsthätig, indem nämlich ein in die Zahnstange L eingesteckter, seitlich hervorragender Bolzen L1 die um n drehbare Stange N und damit auch den auf ihr liegenden Riegel n1 hebt, so dass der untere Hebel l1 der Sperrklinke l beim Zurückgehen des Schlittens an denselben stösst und damit die Auslösung der Sperrklinke und die Abwärtsbewegung des Bürstenholzrahmens bewirkt. Der Bolzen L1 muss also so weit unterhalb des Hebels N in die Zahnstange L eingesteckt werden, dass er denselben bei der dritten Schaltung des Riegels n1 heben und damit die gewünschte Auslösung bewirken lässt.

Die Zahnstange K ist um K1 drehbar an H befestigt, so dass der von der Sperrklinke l ausgehende, rechtwinkelig gebogene, an die Zahnstange angreifende Arm die Auslösungsbewegung der Sperrklinke auch auf die Zahnstange überträgt und sie somit ausser Eingriff mit dem Daumenhebel bringt, gegen den sie durch eine Feder gedrückt wird. Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung der Führung H muss auch eine Wagerechtbewegung des Rahmens J in der Führung H1 und eine Senkrechtbewegung des Werkstückes B selbst nach oben erfolgen, damit die durch die nächsten drei Senkrechtschaltungen der Führung H entstehenden dreimal 21 Bohrlöcher gegen die der ersten drei Schaltungen versetzt zu stehen kommen. Diese Bewegung wird durch eine Staffelstange bewirkt.

Bei der dargestellten Maschine sind zwei Wagerechtverschiebungen des Rahmens möglich und ist angenommen, dass das Bürstenholz nach dreimaliger Senkrechtverschiebung in jeder Reihe, also bei neun Hüben der Maschine neunmal 21 gleich 189 Löcher erhält und damit fertiggestellt ist, so dass nunmehr das selbsthätige Abstellen der Maschine und darauf das Auswechseln des Werkstückes erfolgen muss. Um das Ausrücken des ganzen Bohrwerkes zu vermeiden und somit Zeit zu gewinnen, ist die Anordnung derartig getroffen, dass nur die Bewegung des Schlittens D unterbrochen wird. Dies geschieht dadurch, dass in dem Augenblicke, wo der Rahmen J bei seiner letzten Rechtsbewegung in die äusserste Höhenlage gelangt, ein an demselben befindlicher, seitlich überstehender Arm eine an H1 senkrecht geführte Leiste hebt, so dass der auf dem Tisch befestigte Anschlag, der durch seine Berührung mit |147| der nicht gehobenen Leiste den Hub des Schlittens begrenzte und damit den Hubwechsel herbeiführte, dies nicht mehr zu thun im Stande ist und der Schlitten demnach vermöge der ihm gegebenen, lebendigen Kraft so weit zurückläuft, dass die Zahnstange e ausser Eingriff mit dem Triebe E und das Bürstenholz B also aus dem Bereiche der Bohrer kommt. Nach erfolgter Auswechselung desselben nimmt die Leiste ihre alte Lage wieder ein und bewirkt, nachdem durch Vorschieben des Schlittens der Eingriff zwischen Zahnstange e und Trieb E wieder hergestellt ist, den Hubwechsel.

Die Wirkungsweise des Wechselgetriebes ist die des sogen. Mangelgetriebes.

Der ganze Arbeitsgang der Maschine ist also kurz zusammengefasst folgender:

Der Schlitten D bewegt sich gegen die rotirenden Bohrer; es werden 21 Löcher gebohrt, beim Rücklauf des Schlittens findet eine Hebung der Führung H um einen Zahn der Zahnstange K bezieh. L statt; es werden beim zweiten Hub wieder 21 um die Theilung (gleich ⅓ Bohrabstand) höher liegende Löcher gebohrt, der Schlitten läuft abermals zurück, es findet wieder eine Hebung der Führung H um die Theilung (⅓ Bohrabstand) und das Einbohren von 21 Löchern statt. Beim Rücklauf wird nach der ebenso erfolgten Hebung des Schlittens von dem in der Zahnstange L angebrachten Stift L1 der Hebel N und damit der Riegel n1 gehoben, von welchem beim Hubende die Klinke l1 ausgelöst wird. Bei der letzten Hebung der Führung H ist die Staffelplatte an den Arm P1 angestossen und hat die seitliche Verschiebung des Rahmens J und die Hebung des Bürstenholzes B bewirkt. Bei dem nunmehr erfolgenden vierten, fünften und sechsten Hube werden also dreimal 21 gleich 63 zu den schon vorhandenen 63 Löchern versetzte Löcher eingebohrt; darauf erfolgt genau wie nach dem ersten Hube die Auslösung der Führung H und die Verschiebung des Rahmens J zugleich mit einer Hebung des Bürstenholzes B. Nach dem siebenten, achten und neunten Hube erfolgt die Aussergangsetzung des Wendegetriebes.

Die Maschine von J. Bodek in Berlin (D. R. P. Nr. 87142) gestattet das Einbohren in beliebig gestaltete Bürstenhölzer. Fig. 53 erläutert die Maschine. Auf dem Schlitten 4 sitzt ein runder Lagerbock 9, auf dem ein runder Arbeitstisch 10 im Lager 11 drehbar befestigt und durch Gestänge o, Wellen n, Zahnräder m mittels Handrades nach Scalascheibe r, Zeiger r1 je nach Bedarf um den Bock 3 gedreht werden kann, um die auf dem Umfange des Arbeitstisches 10 eingespannten Hölzer von einem Träger 25 zum anderen Träger 25 befördern zu können. In dem drehbaren Arbeitstisch 10 sind 20 runde, hohle Triebe 14 drehbar, auf denen unten je ein kleines Zahnrad 15 fest aufsitzt, die zu gleicher Zeit und in einer Richtung um ihre Achse mittels Zahnrades 16 und Handgriffes 17 gedreht werden.

Um die Bürstenhölzer einzuspannen, sind auf dem Umfange des Arbeitstisches 10 in vorliegender Ausführung 20 Einspannvorrichtungen angebracht. Die Einspannbacken einer Einspannvorrichtung können in den Führungsschienen entweder durch eine obere und untere Spindel 23, oder auch durch eine in der Mitte angebrachte, im Lager 22 drehbare, mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel 23 mittels eines Handrades vor- und rückwärts geschoben werden. Diese am Umfang des Tisches 10 angeordneten Einspannvorrichtungen eignen sich nur für prismatische und halbrunde Hölzer, welche senkrecht eingespannt werden. Eine zweite Einspannvorrichtung ist an den Enden der 20 runden Triebe 14 befestigt, deren zwei Einspannbacken 19 in Führungschienen entweder durch zwei oder durch eine in Lagern drehbare, mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel 20 durch ein Handrad 21 vor- und rückwärts geschoben werden können. Letztere Einspannvorrichtung eignet sich nur für Hölzer, die beim Bohren der einzelnen Kranzreihen um ihre eigene Achse gedreht werden. Es ist dies nur bei Rundhölzern mit oder ohne Stiel, runden Scheiben, Halbkugeln und walzenförmigen Hölzern nothwendig, um die arbeitenden Bohrer, sobald je einer in einem Kranz ein Loch gebohrt hat, wieder der zweiten zu bohrenden Lochreihe zuzuführen.

Textabbildung Bd. 304, S. 147

Jeder Einspannvorrichtung wird ein Träger 25 gegenüber gestellt, welche einzeln auf der Plattform 35 drehbar und verschiebbar befestigt sind. Die Plattform 35 ist an einer Stelle offen, von welcher aus die Maschine bedient wird; es können daher nur 18 Träger 25 18 Einspannvorrichtungen gegenübergestellt werden. In den zwei leeren Einspannvorrichtungen werden die zu bohrenden Hölzer rechtzeitig eingespannt, damit der Betrieb der Maschine ununterbrochen vor sich gehen kann. Um die zu bohrenden Hölzer in den hohlen Trieben 14, wie auch in dem Umfange des Arbeitstisches 10 in passender Höhe schnell und gleichmässig einzuspannen, ist an der offenen Stelle der Plattform eine Stellscheibe 60 angeordnet, deren Schubstange 61 mittels Schraubenspindel 62 und Handrades 63 nach Bedarf hoch oder niedrig gestellt wird, wodurch die gleichmässige Einstellung der Hölzer in den Einspannvorrichtungen bewirkt werden kann.

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Die Lager 27 der Bohrspindeln werden an den Trägern durch Schrauben und Muttern 28 und 30 in den Schlitzen 26a befestigt. In den drei kleinen Lagern 32 sind die Bohrspindeln 33 und deren Hülsen, in denen die Bohrspindeln verschiebbar sind, wie auch die Schraubenspindel 34, welche mittels Führungsstückes die Bohrspindeln vor- und rückwärts bewegen, befestigt. Die Drehung der 18 in Betrieb befindlichen Bohrspindeln 33 erfolgt durch 18 lose Seile von der Antriebswelle c aus, auf welcher eine feste und lose Antriebsscheibe 42 und die Antriebsscheibe 48 sitzen. Die Drehung der Schraubenspindel 34 erfolgt ebenfalls durch 18 endlose Seile von der Antriebstrommel 52a, deren hohle Welle 52 mit dem Zahnrad 54 um die Hauptwelle c in Lagern 53 drehbar gelagert ist. Zahnrad 54 kann durch die beiden Scheiben 64, in denen die Zugstange mittels Schrauben und Muttern drehbar befestigt ist, und die Zahnstange 55 sowohl rechts wie links gedreht werden. Die Drehung der Scheibe 64 und der Welle 50, welche in Lagern 51 ruhen, erfolgt durch die Antriebsscheibe 48, welche die feste bezieh. lose Riemenscheibe 49, 49a antreibt. Die Seilspanner sind an dem Untersatze der Bohrspindelträger 25 befestigt und können mittels Schraubenspindeln d und Handrades f hoch oder niedrig verstellt werden.

Durch Verstellen der beiden Zapfen 67 in den Löchern 65 und 66, deren Abstand in den Scheiben 64, wie auch in den Zugstangen 56 verschiedenartig ist, wird die gewünschte Bohrlochtiefe bestimmt.

Die Maschine von G. und F. Shaw und J. Ditchfield in Ashton-under-Lyne, England (D. R. P. Nr. 87211), ist eine Ausbildung der durch Patent Nr. 51127 bekannt gewordenen Anordnung. Dieselbe gestattet, bei Anwendung nur einer Lochplatte zwei oder mehrere Löcher in der erforderlichen Stellung zu bohren.

Die Maschine ist gekennzeichnet durch zwei oder mehr sich schnell drehende Bohrer und eine entsprechende Anzahl von zum Einspannen der Bürsten- oder Besenhölzer dienenden Backen, die von Stangen einer gegen die Bohrer zu bewegenden, nach Bedarf einstellbaren Platte getragen werden, mit welcher die Backen durch Arme und Schienen derart verbunden sind, dass letztere die Backen sämmtlich zu drehen ermöglichen, während zur Regelung der Bewegung sämmtlicher Hölzer nur eine Lochplatte dient.

Wegen der besonderen Ausführung verweisen wir auf die umfangreiche Patentschrift.

Auch auf die Maschine von W. Ritter in Altona (D. R. P. Nr. 83758) sei hier nur aufmerksam gemacht. Dieselbe dient nicht nur zum Bohren und Ausfräsen von Bürstenhölzern, sondern auch zur Bearbeitung von Klaviermechaniktheilen und bezweckt gleichmässige Bearbeitung in beliebigen Winkelstellungen der Löcher.

Die Sächsische Kardätschen-, Bürsten- und Pinselfabrik Ed. Flemming und Co. in Schönheide (D. R. P. Nr. 86690) bringt die in Fig. 54 dargestellte Maschine zum Einpressen der Löcher in Bürstenhölzer in Vorschlag.

Die zu lochende Bürste wird zwischen die stellbaren Anschlagleisten einer Platte a eingeschoben, in welcher sich Aussparungen e1 zur Aufnahme der Pressdorne befinden. Der Lochdrücker besteht aus einer Platte f, die mit entsprechenden Presstiften f1 ausgestattet ist.

Die Platte e mit den Löchern e1 hat einen mehrfachen Zweck. Zunächst bilden jene Löcher Führungen für die Dorne f1, welche verhüten sollen, dass letztere sich beim Pressen verbiegen oder schief stellen. Zweckmässig macht die Pressplatte f einen so geringen Hub, dass die Dorne ihre Führung in den Löchern e1 nicht verlieren; würden die Dorne ganz herausgehen, so könnte es vorkommen, dass sie beim nächsten Niedergange nicht genau wieder in ihre Oeffnungen treffen; letzteres lässt sich auch dadurch verhindern, dass die Führungslöcher e1 oben ausgerundete Kanten oder die Dorne Zuschärfungen erhalten, damit letztere richtig in die Führungslöcher treffen. Ferner hält die Platte e die Bürstenkörper nach dem Einpressen der Löcher zurück, so dass die Dorne sie nicht mit hochnehmen. Schliesslich ist die Platte e erforderlich, damit die eingepressten Löcher eine scharfe, saubere Mündung erhalten und die obere Fläche des Bürstenkörpers glatt bleibt.

Textabbildung Bd. 304, S. 148

Je nachdem mehr oder weniger tiefe Borstenlöcher hergestellt werden sollen, muss die Platte f mit den Dornen f1 mehr oder weniger weit abwärts gepresst werden. Die Regelung der Presstiefe lässt sich in verschiedener, bekannter Art und Weise bewirken, und zwar kann entweder die Länge des Stempels oder der Hub desselben oder die Höhenlage der Platte a verändert werden.

Der Bürstenhalter kann in der Weise verstellbar eingerichtet sein, dass auch schräge Löcher in den Bürstenkörper eingepresst werden können, einerlei, ob derselbe auf der Oberseite flach oder gewölbt ist. Ein solcher Bürstenhalter wird namentlich dann benutzt, wenn die Borstenbüschel bezieh. -reihen nicht parallel neben einander stehen, sondern etwa wie die Radien eines Cylinders zu einander angeordnet sind. In diesem Falle wird die Bürste zwischen Backen gehalten, die mittels Schrauben gegen einander sich verstellen lassen.

Maschinen zur Herstellung von Kisten sind namentlich in Amerika vielfach gebräuchlich, um thunlichst selbsthätig nicht nur die Zusammenstellung der Kiste, sondern auch die Füllung derselben zu bewirken.

Die Maschine von Frau M. und E. A. Jones in Mapperleg und J. W. Blundell in Nottingham (D. R. P. Nr. 82241) bezweckt die satzweise Zuführung von Brettern zu Nageltreibern und die selbsthätige Fortschaffung der fertig genagelten Kiste.

Die zu nagelnden Bretter werden in einer entsprechenden Anzahl Kanäle, die sternförmig zur Arbeitsstelle angeordnet sind, zugeführt und durch Schieber einzeln entnommen und in Nagelstellung gebracht. Zuerst werden die vier Seitenbretter, dann der Boden genagelt. Der Arbeitstisch klappt nach Fertigstellung der Kiste herab, so dass die Kiste aus der Maschine herausrutscht.

Bei der Nagelmaschine von C. W. King in Newton, Nordamerika (D. R. P. Nr. 81441), soll die Zuführung der Nägel zu dem Nageltreiber durch die Bewegung des letzteren derart geregelt werden, dass während der durch, den Treiber erfolgenden Nagelung bei jeder Niederbewegung des Treibers stets nur ein einzelner Nagel dem letzteren zugeführt wird. Dieser Zweck wird durch einen um eine |149| Achse drehbaren Cylinder erreicht, welcher die demselben durch eine geeignete Laufrinne zugeführten Nägel mittels einer Aussparung zunächst aufnimmt, sodann in Folge der Niederbewegung des Nageltreibers um seine Achse so weit gedreht wird, dass ein in der genannten Aussparung befindlicher Nagel in einen zu der Treiberführung leitenden Kanal fallen kann, worauf der drehbare Cylinder zur Aufnahme eines neuen Nagels selbsthätig wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgedreht wird.

Eine Maschine von H. W. Morgan in Rochester und C. M. Losing in Minneapolis (D. R. P. Nr. 84913) dient zum Nacharbeiten von Kasten- und Kistenkanten.

Kasten und Kisten, wie sie für gewöhnlich zum Verpacken Anwendung finden, werden aus Holzbrettern zusammengesetzt, die an ihren Kanten mit Nuthen und Zungen ausgerüstet sind, die in die Zungen und Nuthen der anstossenden Bretter oder Wandungen eingreifen, wobei die Wandungen mit einander verleimt werden. Wenngleich derartige Kisten mit Bezug auf ihre Dauerhaftigkeit und Haltbarkeit den Ansprüchen voll genügen, so gewähren sie doch keinen so guten Anblick, als es wünschenswerth erscheint. Auch haben diese Kasten den Nachtheil, dass sie nicht gut zusammengestapelt oder auf einander gestellt werden können. Ebensowenig können die Kisten bequem beklebt oder bedruckt werden in Folge der Unebenheiten der an einander stossenden Seiten oder Kanten bezieh. der vorstehenden Zungen und des vorgequollenen oder anhaftenden Leimes. Die vorliegende Maschine dient dazu, die Unebenheiten der Kasten an den Kanten und Ecken zu beseitigen und daher das äussere Ansehen der Kisten zu verbessern. Bei der Construction dieser Maschine hat man Schwierigkeiten zu überwältigen gehabt, da der Leim sich an den Schneid- oder Bearbeitungswerkzeugen festsetzte und daher die Schneidkanten unbrauchbar gemacht wurden und oft geschärft werden mussten. Dieser Umstand beeinträchtigte die Wirksamkeit der Maschine sehr.

Bei der vorliegenden Maschine wird der Kasten oder andere Gegenstände derart gehalten, dass die beiden benachbarten Seiten einer Kante gleichzeitig der Einwirkung der Werkzeuge unterworfen werden. Letztere sind drehbare Schneidwerkzeuge eigenartiger Construction, deren Flächen an die Seiten des Kastens heranreichen und vorzugsweise unter einem Winkel zu einander stehen, so dass die bearbeiteten Theile der Kastenwandungen von den unbearbeiteten Theilen schräg abstehen. Die Maschine kann für jede Kastengrösse eingestellt werden, wobei jedoch eine besondere Einstellung der Schneidwerkzeuge nicht erforderlich ist. Sie wird im Wesentlichen gekennzeichnet durch verstellbare, einen rechten Winkel mit einander bildende Stützleisten für zwei Seiten des Gegenstandes, und durch zu einander versetzte, sich kreuzende Wellen, welche derartig gelagert sind, dass die an ihren Enden angebrachten Schneidwerkzeuge annähernd unter einem rechten Winkel zu einander geneigt sind, und deren Schneidkanten unter den genannten Lagerflächen liegen.

Eine besondere Eigenart besitzen die Maschinen zur Herstellung der Kasten und Hülsen für Streichhölzer. Diese Schachteln werden aus Fournier gebogen und gleichzeitig an den Kanten und Bodenseiten mit Papier beklebt. Die Maschinen sind ausserordentlich zusammengesetzt, besitzen aber eine erstaunliche Leistungsfähigkeit und Genauigkeit der Arbeit.

Die Maschine von C. Loyens und A. Paulson in Bréda, Holland (D. R. P. Nr. 79104), ist zur Herstellung der äusseren Hülsen solcher Schachteln bestimmt und benutzt umlaufende, an den Enden mit Faltformen ausgerüstete Drehkreuze. Eine gleichartige Maschine derselben Erfinder (D. R. P. Nr. 79105) dient zur Herstellung der inneren Kastchen solcher Schachteln. Bei der wesentlichen Uebereinstimmung beider Maschinen dürfte die nähere Erläuterung der ersteren an der Hand der Fig. 55 und 56 genügen.

Textabbildung Bd. 304, S. 149

Auf der wagerechten Welle o, welche in zwei genügend von einander fern gehaltenen Lagern ruht, sind in Mitte zwischen diesen Lagern zwei Sterne NN von je sechs Armen, welche mit einander verbunden sind, befestigt. Diese zusammenhängenden Sterne folgen also der Bewegungsrichtung der Welle o in dem durch den Pfeil angegebenen Sinne. Die Welle o wird durch Welle P unter Vermittlung dreier Zahnräder, von denen nur zwei aus der Zeichnung ersichtlich sind, angetrieben. In dem dargestellten Beispiel ist das Verhältniss dieser Räder derart gewählt, dass die Welle o nach sechs Umdrehungen der Welle P eine Umdrehung vollzogen hat.

Der eine der Sterne N, und zwar derjenige, welcher sich auf der dem Antrieb entgegengesetzten Seite befindet, |150| trägt sechs Formklötze oder Kerne T von prismatischer Gestalt, die von je zwei Armen der beiden Sterne NN mittels in diesen Armen gelagerter Achsen gehalten werden. Die Grössenverhältnisse der Kerne T entsprechen den Innenmaassen der Schachtelhülsen. Die Formklötze folgen der Kreisbewegung der Welle o und erhalten ausserdem eine Drehung um ihre eigenen Achsen durch Schnüre U, welche ihrerseits eine hin und her gehende Bewegung durch auf den Achsen o1 schwingende Gabelhebel vv erhalten. An den Enden der Arme vv sind zwei Schnurscheiben angeordnet, über welche die Schnur U läuft.

Auf den Wellen o1 ist ausserhalb der Sterne NN ein Hebel v1 angeordnet, der eine Frictionsrolle z trägt, welche auf einer eigenartig gestalteten Curvenscheibe y läuft. Jede Frictionsrolle z wird gegen die Curvenscheibe y durch eine Spiralfeder r gedrückt, welche einerseits an einem Arm des Sternes N, andererseits an einer Verlängerung des Gabelhebels vv befestigt ist.

Auf der rechten Seite der Maschine befindet sich ein Behälter w, welcher die zur Herstellung der Schachtelhülsen dienenden Blätter enthält. Diese Holzblätter, deren Breite gleich der Länge der Hülse ist, werden vorher an den Stellen, an welchen sie zur Bildung der Hülsen umgebogen werden, leicht eingeschnitten (vgl. Nebenfig. 55 a). Nachdem diese Blätter in den Behälter w eingelegt worden sind, entnimmt ein gekrümmter Hebel w1, der durch ein auf der Welle P angeordnetes Excenter a in Bewegung gesetzt wird, nach einander bei jeder Umdrehung von P das unterste Blatt aus dem Behälter w, um dasselbe vor einen der Formklötze T zu führen, welcher bei seinem Durchgang zwischen zwei Gesimsen b, auf welche der Hebel w1 das Holzblatt niedergelegt hat, dasselbe knickt und ihm die bei ce2 gezeichnete Gestalt gibt. Der Kern T, welcher seinen Weg in dem Sinne der Bewegung des Sternes N fortsetzt und das Holzblatt mitnimmt, macht nun unter dem Einflüsse der Curvenscheibe y und der Schnur U eine theilweise Drehung um seine Achse in der Richtung des kleinen Pfeiles, während welcher das Umlegen des schmalen Theiles c des Holzblattes bewirkt wird.

Der gekrümmte, mit zwei federnden Daumen versehene Hebel c1 erhält seine Bewegung, welche das Umlegen oder Falten des Theiles c besorgt, von dem Excenter d und beschreibt fast dieselbe Bewegung wie die Kernstücke T. Nach einer Vierteldrehung des Kernstückes kehrt der Hebel c1 in seine ursprüngliche Lage zurück, um die gleiche Bewegung beim Vorbeigehen des folgenden Kernstückes zu machen.

Textabbildung Bd. 304, S. 150

Die Daumen ee1 (Fig. 56), von denen jeder an einer geeigneten Feder befestigt ist, falten darauf den zweiten Theil e2 der doppelten schmalen Seite, indem sie denselben auf den soeben gefalteten Theil c legen und die beiden auf einander geschlagenen Theile zusammenhalten. Das Kernstück hat bis zu diesem Augenblick eine halbe Drehung um seine Achse gemacht, so dass die durch die Uebereinanderlegung von c und e2 gebildete Seite sich unten befindet. Jetzt beginnt das Aufkleben des Papiers, welches die Hülse umgeben soll, und zwar von dem Doppeltheil ce2 ab.

Das auf einer Welle oder Spule aufgerollte Papier läuft zuerst unter dem Leimbehälter f vorbei, wo es sich mit Leim überzieht, und geht sodann über eine oder mehrere Laufrollen, um endlich auf die Rolle g zu gelangen. Die Rolle g, welche die geleimte Seite des Papiers auf die Doppelseite ce2 drückt und daran befestigt ist, geht mit der Hülse nach unten und wird während dieses Hinabgehens durch eine auf ihrem Drehzapfen befestigte Spiralfeder an der unteren Seite der Hülse festgehalten, wodurch auch das Papier befestigt und durch das Kernstück mitgenommen wird (Fig. 56). Beim Heraufkommen gleitet die Rolle g erst an der schmalen Seite ce2 und dann an der Kante entlang und klebt das Papier an.

Die Hülse setzt ihren Weg fort und das Papier wurde inzwischen durch die vorwärts kommende gezahnte Rolle h gegen das ebenfalls gezahnte feste Messer gedrückt und von diesem abgeschnitten, während der untere Theil der grossen Seite beklebt wurde. Beim Weitergehen des Formklotzes gleitet die grosse Seite an einer federnden Klappe entlang, um die Befestigung des Papiers zu vermehren und das Papier glatt zu legen. Gleichartig werden die übrigen Seiten beklebt. Nun folgt die Aufklebung der Etiquette.

Der Dorn und mit ihm die Schachtelhülse, welche eine halbe Drehung nach rückwärts ausgeführt haben, so dass die zu beklebende Seite nach oben zu liegen kommt, bewegt sich unter einer Rolle, welche gleichzeitig den Boden eines Leimbehälters bildet. Durch ihre Drehbewegung überzieht sich die Rolle fortlaufend mit einer dünnen Leimschicht, deren Stärke durch einen Schieber geregelt werden kann. Bei ihrem Durchgang unter der Rolle nimmt die Seite der Hülse, welche die Etiquette erhalten soll, von der Rolle die zur Befestigung der Etiquette nöthige Leimschicht ab. Seitwärts des Behälters befindet sich eine Bürste, welche beim Vorbeigehen der Hülse die auf der Oberseite derselben befindliche Leimschicht gleichmässig vertheilt. Der Behälter, welcher die Etiquettes enthält, besitzt keinen Boden; die Etiquettes werden in demselben mittels zweier Federn gehalten.

Am Rande des Behälters ist eine kleine Rolle angeordnet. Sobald diese Rolle durch einen Dorn auf eine gewisse Strecke mitgenommen ist und den Behälter mitgenommen hat, lässt ein Hebel, welcher ein Gewicht bis zu einer gewissen Höhe gehoben hatte, dasselbe los; das Gewicht fällt, und in Folge der Erschütterung, welche der Etiquettestoss dadurch erhält, trennt sich die unterste Etiquette von den darüberliegenden und klebt sich an der mit Leim überzogenen Seite der Hülse fest. Der Hebel steigt darauf von Neuem und nimmt erst das Gewicht und dann den Behälter mit nach oben, so dass der Formklotz unter der Rolle weiter kommen kann. Der Behälter legt sich gegen den Hebel 12 an, welcher ihn in seine frühere Lage zurückführt.

Die Hülse ist nun ganz fertig und wird durch eine besondere Vorrichtung vom Dorn abgestreift.

Die Maschine kennzeichnet sich gegenüber gleichen Zwecken dienenden Maschinen besonders dadurch, dass sich die Bewegung aller ihrer Mechanismen in den gegebenen Momenten präcise und stossfrei vollzieht, indem der rotirende Apparat bezüglich seiner Formklotzträger und seiner sonstigen |151| zu bewegenden Mechanismen stossfrei durch Anwendung einer Curvenscheibe in Verbindung mit Schnurbetrieb und geeigneter Anordnung von Hebedaumen, sowie von Gleit- oder Führungsstücken zur Bewegung derjenigen Mechanismen, welche zum Vorschub der Holzblätter und Andrücken derselben an die einzelnen Formklötze, Abschneiden des Papiers, Aufbringung der Etiquettes auf die geklebten Schachtelhülsen und endlich zum Abstreifen der fertigen Schachtelhülsen von ihren Formklötzen dienen.

Hierdurch ist erreicht, dass die Arbeit der Maschine im fortlaufenden Verfahren eine absolut genaue ist. was noch wesentlich dadurch gefördert wird, dass alle diejenigen Mechanismen, welche in bestimmten Momenten in das Verfahren eingreifen müssen, unter Einwirkung von Federn stehen, so dass ein sogen. todter Gang, wie solcher bei Anwendung von Zahnrädern und ähnlichen Uebertragungsmechanismen eintritt, für die inneren Mechanismen der Maschine absolut vermieden ist.

(Fortsetzung folgt.)

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