Titel: Einlegesohlen aus Natronzellstoff.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1895, Band 306/Miszelle 7 (S. 288)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj306/mi306mi12_7

Einlegesohlen aus Natronzellstoff.

C. Hennefeld schreibt aus Harnäs in Schweden an die Papierzeitung: Ich mache jetzt, am Anfang des Winters, auf ein Erzeugniss aufmerksam, das ins Papierfach gehört und, wie ich annehme, in Deutschland noch wenig bekannt ist. Ich meine Sohlen aus Natronzellstoff zum Einlegen in die Schuhe. Diese erfreuen sich hier im Norden von Schweden grosser Beliebtheit, ganz besonders wegen ihrer gleichmässigen Wärme. Man zieht sie hier den Filz- und anderen Sohlen vor. Hier im hohen Norden, wo man mindestens 6 Monate Schneewege hat, greift man gern nach dem Besten, um die Füsse vor der bitteren Kälte zu schützen. Man empfiehlt die Einlegesohlen aus Natronzellstoff auch wegen ihrer grossen Saugfähigkeit und zum Schütze des Strumpfes. Dabei sind dieselben äusserst billig, so dass Jeder sie nach kurzem Gebrauch durch neue ersetzen kann, was aus Rücksichten der Gesundheitspflege von grossem Vortheil ist.

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