Titel: Eingesandt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1898, Band 307/Miszelle 10 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj307/mi307mi04_10

Eingesandt.

Die Firma Schuchardt und Schütte in Berlin sendet uns ihr ausführliches und reich illustrirtes Preisverzeichniss über Bearbeitungsmaschinen der Abtheilung Fahrradmaschinen: gezogener Stahl für dieselben, Bearbeiten der Naben der Speichen, der Nippel, der Ketten, Räder, Rohre und Gestelle für verschiedene Zwecke (Schleifen und Pressen). 1. Hauptkatalog; II. Nachtrag zu dem Specialkatalog über amerikanische Werkzeugmaschinen; III. Specialkatalog über Gas- (25 Quartseiten), Löth-, Glüh-, Härte- und Schmelzeinrichtungen für Fahrrad-, Werkzeug-, Nähmaschinen-, Waffenfabrikation etc. (29 Quartseiten). Wir werden auf diese beachtenswerthe Schrift eingehender zurückkommen.

Eingesandt wurde uns eine Geschäftsschrift von der Firma Karthaus und Co. in Dresden-Pieschen, in welcher die hölzernen Riemenscheiben besonders empfohlen werden. Wir können wohl annehmen, dass der Fachmann sein Urtheil über diese Interessenfrage bereits gebildet hat. Wenn die Schrift aber die Verwendung inländischen Holzes verwirft, so möchten wir denn doch einen überzeugenden Beweis für diese Behauptung abwarten. Nach unseren Erfahrungen ist z.B. das reife und auf dem geeigneten Boden gewachsene deutsche Eschenholz dem amerikanischen Hikoryholz nicht nur vollständig ebenbürtig, sondern wird für gewisse Verwendungen demselben noch vorgezogen.

Preisausschreiben des Vereins deutscher Maschineningenieure. Für das diesjährige Preisausschreiben des Vereins deutscher Maschineningenieure (Beuth-Preis) wird verlangt:

„Der Entwurf einer Vorrichtung zum Heben und Drehen von Zügen der elektrischen Hochbahn in Berlin.“

Für die beste Bearbeitung ist ein erster Preis von 1200 M. ausgesetzt. Die Lösungen sind bis zum 20. October 1898 Mittags 12 Uhr an den Vorstand des Vereins deutscher Maschineningenieure, zu Händen des Herrn Geheimen Commissionsrath Glaser, Berlin SW., Lindenstr. 80, einzusenden und werden die Arbeiten, sofern die Verfasser königl. Regierungsbauführer sind, auf Wunsch dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten vorgelegt mit dem Ersuchen, den Verfassern die häusliche Prüfungsarbeit für das zweite Staatsexamen zu erlassen.

Der Wortlaut des Preisausschreibens wird unentgeltlich in der genannten Geschäftsstelle des Vereins deutscher Maschineningenieure, Berlin, Lindenstr. 80, verabfolgt oder auf Verlangen zugesandt.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: